RatgeberSonnenschutz beim Sport: Darauf musst Du achten

Sonnenschutz beim Sport: Darauf musst Du achten
Foto: iStock // ajkkafe

Sommer, Sonne, Sport und Schweiß! Gerade im Sommer ist ein guter Sonnenschutz für sportlich aktive Menschen extrem wichtig. Aber worauf gilt es eigentlich genau zu achten und was schützt die sensible Sportlerhaut am besten vor der aggressiven Strahlung?

Im Sommer genießen es die meisten Sportler, endlich wieder an der frischen Luft sporteln zu können. Verständlich, denn es macht vielmehr Spaß und ist auch deutlich gesünder. Eine Gefahr birgt das Freiluft-Work-out allerdings, und zwar die gnadenlose Sonne. Wer nicht aufpasst, läuft Gefahr sich einen unangenehmen Sonnenbrand einzufangen. Das ist nicht nur schmerzhaft, sondern auch schädlich für den ganzen Körper.

Eben aus diesem Grund sollte man sich beim Sport an der frischen Luft ausreichend vor der Sonneneinstrahlung schützen. Worauf Sportler besonders achten sollten haben wir für Euch zusammengefasst:

  1. Achtsamkeit beim Eincremen Wir neigen dazu bestimmte Stellen, wie Ohren, Nase, Kinn, Hals, Lippen und Augenlider beim Eincremen zu vergessen. Deswegen unbedingt ein bisschen Zeit für das Cremen einplanen und wirklich alle Stellen, die der Sonnenstrahlung ausgesetzt sind, mit Sonnencreme zu versorgen.
  2. Kleidung richtig auswählen Die Kleidung sollte den Temperaturen entsprechend angepasst werden und nicht zu eng und aus leichtem Material sein. In Sportfachgeschäften gibt es spezielle Fuktionsbekleidung, die den Anforderungen je nach Jahreszeit gerecht wird. Perfekt geeignet sind besonders dicht gewebte Baumwollstoffe, die nur wenig Sonnenlicht durchlassen.
  3. Richtigen Lichtschutzfaktor verwenden Die Wahl des richtigen Lichtschutzfaktors ist abhängig von der Aktivität, die ein Sportler ausübt. Wen es zum Beispiel für eine Mountainbiketour ins Gebirge zieht, sollte unbedingt auf einen sehr hohen Schutz (LSF 50plus) setzen, weil die Sonnenstrahlung sehr intensiv ist und Schattenplätze oft so gut wie gar nicht vorhanden sind. Wer sich hingegen im flachen Land auf eine Fahrradtour begibt, ist mit einem hohem Lichtschutzfaktor (LSF 30) gut beraten. Generell gilt:  Pro 1000 Höhenmeter steigt die Strahlung um 20 Prozent.
  4. Kopfbedeckung nicht vergessen Den Kopf einzucremen ist leider für die meisten Menschen keine Option - es sei denn, sie tragen eine Glatze. Gerne wird es deswegen außer Acht gelassen und die meisten wundern sich am Abend über die verbrannte Haut. Die sensible Kopfhaut sollte man deswegen immer mit einem Bandana-Tuch oder Basecap schützen.
  5. Häufig nachcremen Bei einer sportlichen Aktivität schwitzt man viel mehr als bei einem Nachmittag im Biergarten. Der Schweiß mindert die Haltbarkeitsdauer der Sonnencreme, weshalb unbedingt regelmäßig nachgelegt werden sollte. Mittlerweile gibt es von einigen Herstellern auch schon spezielle Sporteditionen, die besser auf die Bedürfnisse von sportlich aktiven Menschen abgestimmt sind und resistenter sind als normale Sonnencremes.  

Wer diese fünf Punkte beachtet, kann seinem sportlichen Vergnügen problemlos nachgehen ohne sich allzu viele Sorgen machen zu müssen. Der Haut zur Liebe sollten aber trotzdem auf einen zu langen Aufenthalt in der prallen Sonne verzichtet werden. 

Kategorien: