Deutlicher Anstieg

Sparkasse: Darum wurden 320.000 Sparverträge gekündigt

Immer mehr Kunden werden hoch verzinste Prämiensparverträge gekündigt – das steckt dahinter.

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Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, haben seit 2015 135 von rund 400 Sparkassen Kunden aus ihren Prämiensparverträgen gedrängt. Das sind mehr als 320.000 Sparverträge. Besonders betroffen sind Kunden im Bundesland Bayern.

Prämiensparverträge: Anstieg der Kündigungen zu beobachten

Dort haben rund 50 Sparkassen Prämiensparverträge gekündigt. Begonnen hat die Kündigungswelle dem Bericht zufolge 2019. Auch Niedersachsen (19) und Nordrhein-Westfalen (17) sind stark betroffen. Die steigende Zahl der Kündigungen seit 2019 ist auf eine neue Regelung zurückzuführen.

Sparkasse: Sparer haben zu wenig Zinsen bekommen - Diese Kunden sind betroffen!

Seit vergangenem Jahr können Sparverträge gekündigt werden, wenn die höchste Prämienstufe erreicht wurde. Kevin Schwarzinger, Redakteur beim Verbraucherportal Biallo, geht davon aus, dass die Zahl der gekündigten Verträge eigentlich deutlich höher liegt. "Die Sparkassen zeigen sich nicht sonderlich auskunftsfreudig", so der Experte gegenüber der "Bild".

BGH-Urteil: Dann dürfen Sparverträge gekündigt werden

Prämiensparverträge haben den Vorteil, dass sie eine vergleichsweise geringe variable Verzinsung haben. Diese wird dann mit nach Laufzeit gestaffelten Bonuszinsen ausgeglichen. Die höchste Prämienstufe erreichen diese Verträge meistens nach 15 Jahren. Dann dürfen sie nach dem BGH-Urteil von 2019 gekündigt werden.

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