SpinnenplageSpinnenhorror in Griechenland: Ein ganzes Dorf versinkt in Spinnennetzen

In Griechenland bekommen die Bewohner eines Dorfes die Folgen des außergewöhnlich heißen Sommers bereits jetzt zu spüren. Hier haben die Menschen mit einer Spinnenplage zu kämpfen, die auch uns in Deutschland schon bald drohen könnte.

In der westgriechischen Stadt Etoliko ist die Spinnenplage besonders schlimm. Aufgrund der am Mittelmeer immer noch hohen Temperaturen hat sich die Anzahl der dort ansässigen Streckerspinnen stark erhöht. Dies liegt unter anderem an dem hohen Insektenvorkommen. Durch die Hitze haben mehr Insekten überlebt, die den Spinnen nun als Nahrungsquelle dienen. So konnten sich die Spinnen schnell vermehren. "Wenn die Tiere reichlich Fressen, hohe Temperaturen und genug Feuchtigkeit vorfinden, haben sie die idealen Voraussetzungen, um große Populationen zu gründen", erklärt Molekularbiologin Maria Chatzaki von der Demokrit-Universität Thrakien gegenüber dem griechischen Nachrichtenportal ‚Newsit.gr‘.

Im griechischen Etoliko sind bereits 300 Meter Strand komplett mit Spinnennetzen bedeckt. Sie sitzen in Büschen und Bäumen und auf jeder Pflanze. Angst haben die Anwohner aber nicht vor den zahlreichen Spinnen. Im Gegenteil, die Tiere sorgen dafür, dass die Zahl der Stechmücken zurzeit deutlich zurückgeht.

Ähnliches könnte auch in Deutschland passieren. Auch hier gibt es dieses Jahr aufgrund des warmen Sommers viele Spinnen. Ein solches Ereignis wie am Strand von Etoliko ist jedoch höchst unwahrscheinlich.

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