HimmelsschauspielSternschnuppen-Schauer im Januar: Jetzt kommen die Quadrantiden

Vom 28. Dezember bis 12. Januar sind die Quadrantiden am Himmel zu sehen. Seinen Höhepunkt hat der Sternschnuppenregen aber in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar.

Gegen 21 Uhr ist in der heutigen Nacht zum Donnerstag mit dem Maximum der Quadrantiden zu rechnen. Zwischen 120 und 200 Sternschnuppen werden dann zu sehen sein.

 

Quadrantiden beobachten: So klappt es

Am besten lassen sich die Sternschnuppen beobachten, wenn die Umgebung relativ dunkel ist. Dies ist vor allem heute Nacht wichtig, da das Licht des gerade erst letzte Nacht zu sehenden Vollmonds das Sichten der Sternschnuppen erschwert. Du kannst dennoch Glück haben und einen Blick auf die Meteore erhaschen. Richte dazu deinen Blick am besten in der Zeit kurz vorm Sonnenaufgang in Richtung Nordosten. 

Sternschnuppen im Januar: Die Quadrantiden kommen
Ihr absolutes Maximum erreichen die Quadrantiden am 3. Januar 2018 um 21 Uhr.
Foto: iStock
 

Sternschnuppenregen im Januar: Das ist der Ursprung der Quadrantiden

Neben den Perseiden, den Leoniden und den Geminiden gehören die Quadrantiden zu den vier aktivsten Sternschnuppenschwärmen. Ihr Name leitet sich vom Sternenbild des Mauerquadranten ab, das heute offiziell nicht mehr geführt wird. Stattdessen wird der Radiant (der scheinbare Ursprung) des Sternschnuppenregens nun im Sternenbild des Bärenhüters (lateinischer Name "Bootes") verortet. Darum werden die Quadrantiden teilweise auch Bootiden genannt.

Entstanden sind die Quadrantiden nach Meinung des Meteor-Experten Peter Jenniskens aus Teilen eines großen Kometenkerns. Aus den Resten dieses Kerns soll auch der 2003 entdeckte Asteroid 2003 EH1 entstanden sein. 

 

(ww8)

Kategorien: