Großer Sekt-TestStiftung Warentest: Günstiger Sekt überzeugt mit gutem Geschmack

Die Stiftung Warentest hat 21 unterschiedliche Sektsorten getestet. Das Ergebnis: Auch Discounter-Sekt überzeugt mit gutem Geschmack.

Die guten Nachrichten zuerst: Alle 21 getesteten Sektsorten halten nach Angaben der Stiftung Warentest die gesetzlichen Anforderungen zu Schad- und Zusatzstoffen ein. Diese konnten in keinem der Produkte nachgewiesen werden.

Auf Platz 1 bis 5 landeten nach Angaben der Warentester der Sekt Schlumberger aus Österreich (Preis: 14 Euro für 0,75 Liter), der Brut Dargent (Preis: 6,75 Euro), der Engel-Sekt von Biosiegel (Preis: 11 Euro), der trockene Sekt von Fürst Metternich (Preis: 9 Euro) und der Menger Krug (Preis: 14 Euro). Der Brut Dargent wurde außerdem "Preis-Leistungs-Sieger".

 

Sekt-Test der Stiftung Warentest: Günstige Produkte überzeugen

Doch auch günstige Sektsorten konnten mit ihrem guten Geschmack überzeugen. So wurden auch der trockene Auerbach Sekt von Aldi Süd (Preis: 2,79 Euro), der Söhnlein Brillant (Preis: 3,90 Euro) sowie die halbtrockene Variante von Rotkäppchen (Preis: 3,95 Euro) positiv bewertet. Grundsätzlich ist der Preis der Produkte nicht entscheidend für die Qualität, urteilten die Warentester. Viele der günstigeren Produkte konnten nämlich in Kategorien wie Aussehen, Geruch, Geschmack und Mundgefühl punkten. 

Bei vier Sektsorten wurde der Geschmack kritisiert. Eine Sorte erhielt sogar nur das Urteil "Mangelhaft", weil das Produkt muffig und nach Kork schmeckte.

 

Zwei Tipps für den Sektgenuss

Übrigens: Sekt sollte man nicht länger als zwei Jahre lagern, da er sonst wahrscheinlich nicht mehr schmeckt. In Geschäften, in denen die Ware häufig rotiert beziehungsweise ausgetauscht wird, haben Verbraucher daher die beste Chance auf frischen Sekt.

(ww8)

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