Tee-Trinker können aufatmenStiftung Warentest: Schwarzer Tee ist unbedenklich

Stiftung Warentest untersuchte 2014 27 schwarze Tees, die alle mit Schadstoffen belastet waren. Doch dieses Jahr schaut das Ergebnis deutlich besser aus. 28 von 30 Schwarzteemischungen bestanden den Test mit der Note „gut“. Mehr Infos zum Test und den Ergebnissen findest du bei uns.

Inhalt
  1. Welcher Tee wurde von Stiftung Warentest getestet?
  2. Auf welche Schadstoffe testete Stiftung Warentest den Schwarztee?
  3. Stiftung Warentest: Ergebnisse des Schadstoff-Tests
  4. Warum ist kein Tee komplett schadstofffrei?
  5. Wer sind die sechs Testsieger?

Für Tee-Liebhaber war das Testergebnis von 2014 ein herber Schlag, denn zahlreiche Schwarzteemischungen wiesen einen hohen Schadstoffgehalt auf. Nun hat sich das Blatt gewendet.

Egal, ob Discounter oder Markenprodukt, 28 der insgesamt 30 schwarzen Tees, die von Stiftung Warentest getestet wurden, weisen lediglich eine geringe Schadstoffbelastung auf. Warum schwarzer Tee immer eine leichte Schadstoffmenge aufweist, auf welche Schadstoffe getestet wurde und wer Testsieger ist, erfährst du bei uns.

 

Welcher Tee wurde von Stiftung Warentest getestet?

Insgesamt wurden 30 Schwarztees getestet, darunter waren 12 Earl-Grey-Tees, vier ostfriesische Mischungen, sowie 14 Schwarzteemischungen aus Asien und Afrika. Bei einigen Produkten handelt es sich um losen, bei anderen um Tee in Beuteln aus verschiedenen Preissegmenten.

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Auf welche Schadstoffe testete Stiftung Warentest den Schwarztee?

Getestet wurden die Schwarzteemischungen auf acht Schadstoffe:

  • Mykotoxine
  • Anthrachinon
  • Tropanalalkaloide
  • Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK
  • Mineralölbestandteile
  • Pflanzenschutzmittelrückstände
  • Nikotin

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Stiftung Warentest: Ergebnisse des Schadstoff-Tests

Die gesetzlichen Rückstandshöchstgehalte wurden in keinem Tee erreicht. Schadstoffe wie die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe, Nikotin oder Pflanzenschutzmittel sind in keinem der getesteten Tees ein Problem. Auch bei einem losem Earl Grey, in dem das Pflanzenschutzmittel Hexaconazol festgestellt wurde, ist mit keinen gesundheitlichen Schäden zu rechnen.

 

Warum ist kein Tee komplett schadstofffrei?

Kein Tee kann komplett schadstofffrei sein. Denn während Anbau, Ernte, Trocknen, Lagerung, Transport oder beim Verpacken können Schadstoffe in den Tee gelangen.

Wenn in der Nähe der Teesträucher beispielsweise Tabak angebaut wird, kann Nikotin als Feinstaub in den Tee gelangen. Verbrennen Kohle oder Holz im Trocknungsprozess nicht vollständig, können PAK entstehen. Mineralölbestandteile können von bedruckten Kartonverpackungen auf den Tee übergehen.

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Wer sind die sechs Testsieger?

Die folgenden sechs Schwarztees haben beim Schadstofftest am besten abgeschnitten:

  1. Mit einer 1,7: Bünting Tee „Earl Grey“ (Beutel) und Teekampagne „Assam Tonganagaon Gartentee“ (lose)
  2. Mit einer 1,8: Meßmer „Klassik Schwarzer Tee“ (Beutel) und Teekanne „Earl Grey“ (Beutel)
  3. Mit einer 2,0: Bünting Tee „Grünpack Echter Ostfriesen-Tee der Spitzenklasse“ (lose) und Teekanne „Ostfriesen Teefix“ (Beutel)

 

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