Nur eine Schorle mit der Note „gut"Stiftung Warentest: So schlecht sind unsere Apfelschorlen

Stiftung Warentest hat im März 2019 Apfelschorlen getestet. 24 verschiedene Sorten wurden dabei unter die Lupe genommen. Nur eine erhielt die Note „gut“.

Gleich 24 Apfelschorlen in der Preisspanne von 39 Cent bis 4,50 Euro wurden von Stiftung Warentest im März 2019 genauer untersucht. Jede dritte Apfelsaftschorle fiel durch. Am Ende wurde tatsächlich eine Schorle vom Discounter zum Testsieger mit der Note „gut“.

 

Stiftung Warentest untersuchte Apfelschorlen 

Die Saftschorlen wurden verkostet und auf Fremdzucker, unerwünschte Stoffe, Krankheitserreger und Verderbniskeime untersucht. Der Aromagehalt und die chemische Qualität wurden ebenfalls geprüft.

Unter den getesteten Apfelschorlen waren auch Marken wie Lift, Gerolsteiner und Adelholzener vertreten. Überzeugen konnte aber keine von ihnen. Grund hierfür ist oft die Saftqualität gewesen. Entweder war zu wenig Aroma im Saft oder er wurde aus verdorbenen oder unreifen Äpfeln gewonnen. Auch die unsaubere Verarbeitung war ein Kritikpunkt der Tester.

 

Die Ergebnisse im Apfelschorlen-Test

Von den getesteten Schorlen aus und mit Apfelsaft aus Konzentrat erhielten fünf die Note „mangelhaft“, vier die Note „ausreichend“ und sieben die Note „befriedigend“.

Bei den getesteten Schorlen aus Apfeldirektsaft sehen die Ergebnisse ähnlich aus. Zwei Apfelsaftschorlen wurden mit der Note „mangelhaft“ und drei mit der Note „ausreichend“ ausgezeichnet. Zwei Schorlen erhielten die Note „befriedigend“.

Nur eine Apfelsaftschorle erhielt insgesamt die Note „gut“. Beim Testsieger handelt es sich um das Discounter-Produkt Wiesgart von Aldi-Nord. Sie kostet sogar nur 39 Cent pro Liter.

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