ÖlpestGigantische Umweltkatastrophe: Seit 14 Jahren fließt Öl in den Golf von Mexiko

Im April 2010 ereignete sich im Golf von Mexiko eine der größten Öl-Katastrophen. Doch schon seit 2004 fließt Öl ins Meer - durch Hurrikan Ivan.

Vor über acht Jahren explodierte aufgrund verschiedener Versäumnisse die Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko. Über 636 Millionen Liter Öl flossen ungehindert ins Meer. Die Umweltkatastrophe gilt als eine der größten in der US-Geschichte. 

Doch eine andere Öl-Katastrophe ereignete sich bereits im Jahr 2004, als Hurricane Ivan mit 230 km/h über den Golf von Mexiko fegte und die von der Firma Taylor Energy 
aufgekaufte Bohrinsel „23051“ vor der Küste Louisianas zerstörte. Diese schlimme Ereignis ist bisher in Vergessenheit geraten, doch laut einem aktuellen Bericht der „Washington Post“, ist in den letzten 14 Jahren bis zu 424 Millionen Liter Öl ins Meer geflossen. Das sind pro Tag etwa 36 000 bis 83 000 Liter Öl

Stille Umweltkatastrophe: Seit 14 Jahren fließt Öl in den Golf von MexikoGetty Images

 

US-Behörden unterschätzten Öl-Menge im Golf von Mexico

Erst 2010, im Zuge der "Deepwater Horizon"-Katastrophe, entdeckten Umweltschützer das bisher unbekannte Ausmaß der "23051". Die US-Behörden wussten laut „Washington Post“ Bescheid, unterschätzten die Öl-Menge jedoch. Sie gingen von 317 Litern pro Tag aus, die ins Meer fließen. Die Firma Taylor Energie sogar nur von sieben Litern. Die amerikanische Firma ließ das Leck nur halbherzig stopfen - das Öl floss weiter ins Meer. Das Unternehmen will sich nun aus der Verantwortung ziehen, während nun gepürft wird, welche Ausmaße die Öl-Katastrophe 2004 für die Umwelt hat. 

Weiterlesen:

Die Deutschen wollen Plastikmüll im Alltag vermeiden

Weltuntergang: Diese düstere Prognose schockt gerade alle!​

Video beweist: Das Meer ist voll mit Plastik

Kategorien: