Teil-LockdownStrengere Corona-Regeln: Das plant die Regierung jetzt!

Die Corona-Zahlen stabilisieren sich, sind jedoch immer noch zu hoch. Angela Merkel plant daher neue Verschärfungen.

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Inhalt
  1. Diese Verschärfungen sind geplant
  2. Uneinigkeit bei Corona-Maßnamen im Schulwesen 
  3. Merkel spricht sich für individuelle Verschärfungen aus

Nach zwei Wochen im Teil-Lockdown berät sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) heute (16.11.) um 14 Uhr erneut per Video mit den Ministerpräsidenten der Länder. Der Deutschen Presse-Agentur liegt nach Informationen der Tagesschau und der Welt ein Entwurf der Beschlussvorlage vor, das weitere strengere Maßnahmen vorsieht.

 

Diese Verschärfungen sind geplant

Die Corona-Neuinfektionen sinken zwar ab, jedoch "zu langsam", wie Merkel zitiert wurde. Daher sind diese Maßnahmen im Gespräch:

  • In der Öffentlichkeit sollen nur noch Angehörige des eigenen Hausstandes und maximal zwei Personen eines zweiten Hausstandes erlaubt sein.
  • Bis Weihnachten sind die Bürger angehalten, auf private Feiern komplett zu verzichten.
  • Kinder und Jugendliche sollen sich nur noch mit einem Freund aus einem anderen Haushalt treffen.
  • Für private Treffen mit Freunden und Bekannten soll nur noch ein fester weiterer Hausstand erlaubt sein.
  • Wer Erkältungssymptome wie Schnupfen oder Husten hat, soll sich sofort in Quarantäne begeben.
Strengere Corona-Regeln: Das plant die Regierung jetzt!
Angela Merkel sieht noch keine Entspannung in der Corona-Entwicklung.
Foto: imago images / photothek
 

Uneinigkeit bei Corona-Maßnamen im Schulwesen 

Der Entwurf sieht außerdem eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Schüler aller Jahrgänge und für Lehrer auf dem Schulgelände sowie während des Unterrichts vor. Zudem solle die Gruppengröße in Klassenräumen halbiert werden. Die Schulen sollen den Unterricht weiter aufrechterhalten - in diesem Punkt sind sich Ministerpräsidenten einig. Doch einige plädieren dafür, die aktuellen Regelungen nicht weiter zu verschärfen. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach sich für schärfere und einheitliche Regeln aus, um eine Schließung der Schulen vermeiden zu können: "Ich werbe dafür, dass wir die Maskenpflicht überall einführen."

 

Merkel spricht sich für individuelle Verschärfungen aus

Wie die Welt berichtet, sprach Angela Merkel die verschiedenen Entwicklungen in einzelnen Städten an. Man sehe in Berlin keine Reduzierung der Infektionszahlen, in Hamburg oder Bremen jedoch wohl. Daher sollten Maßnahmen für die Hotspots ergriffen werden.

Neben der Verschärfung der Kontaktbeschränkungen sowie der Quarantäne-Regel, sollen Alte und Kranke sowie anderweitig gefährdete Menschen vergünstigte FFP2-Masken ab Dezember erhalten. Diese gelten als besonders wirkungsvoll. 

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