MütterExperiment: Mutter legt Handy weg - und entdeckt Erschreckendes

Brandie Wood (alias Johnson) liebt ihre kleinen Zwillinge über alles. Allerdings hängt sie auch an ihrem Handy. Als sie es weglegt, entdeckt sie Erschreckendes.

Strichliste: Mutter legt Handy weg und zählt wie oft ihre Kinder sie angucken
Als die junge Mutter ihr Handy weglegt, ist sie schockiert
Foto: iStock

Brandie spürte, dass sie zu oft am Smartphone hängt und zu wenig auf ihre Kinder achtet. Also startete sie ein kleines Experiment und legte ihr Handy für einige Stunden zur Seite. Was dann passierte, teilte sie auf ihrer Facebook-Seite (inzwischen rund 83.000 mal geteilt!):

"Heute machte ich ein Experiment und sah meinen Jungs zu, wie sie spielten. Ich habe mich ruhig und still in die Zimmerecke gesetzt und notiertem wie oft sie mich anschauten. Sie schauten aus drei Gründen zu mir: Sie wollten sehen,

  • ob ich ihre coolen Tricks sehe
  • ob ich das, was sie tun, gutheiße oder nicht
  • wie ich auf ihr Verhalten reagiere

Ich habe mir sofort die Frage gestellt, wie sie wohl darauf reagieren würden, wenn ich hier mit meinem Smartphone säße und es anstarre, statt ihnen zuzuschauen.

Ich habe eine Strichliste gemacht, wie oft sie mich ansahen. 28 Mal. 28 Mal, in denen sie sich gefragt hätten, ob das Handy mir wichtiger wäre als sie es sind. 28 Mal, in denen sie nicht die Aufmerksamkeit bekommen hätten, die sich brauchen und die sich auch alle Erwachsenen wünschen. 28 Mal, in denen sich meine Jungs fragen würden, ob sie emotional alleine sind. Und 28 Mal die Bestätigung, dass das, was oder wer du online bist, wichtiger ist als das, wer du in der Realität bist.

In einer Welt, in der Menschen uns danach beurteilen, wie wir uns online geben, in einer Welt, in der unsere Selbstbestätigung davon abhängt, wie viele Likes oder Followers wir bekommen, in einer Welt, in denen die "quality time" mit seinen Liebsten ersetzt wird durch die Isolation des virtuellen Raums, flehe ich ALLE an:

Bitte legt eure Handys beiseite und verbringt mehr Zeit mit eurer Familie und denjenigen, die ihr liebt! Die nächste Generation Kinder zählt auf uns. Wir sind es, die ihnen vorleben, was es heißt, erwachsen zu sein. Seit nicht zu beschäftigt damit, im Internet zu leben - ihr könnt nie wissen, wer euch gerade dabei beobachtet und welche Nachricht ihr ihm damit sendet..."

Die Zeit mit der Familie, die Momente, die man mit ihnen erlebt, sind unersetzbar - schon gar nicht von einem Smartphone. In einem Interview mit der Huffington Post fügte Brandy hinzu: Ich finde, man sollte eine gesunde Balance finden. Die Technologie ist ein zweischneidiges Schwert: es hilft und es behindert gleichermaßen. Auch ich bin mit meinem Handy zu stark verbunden. Aber die Erfahrung, die ich mit dem Experiment machte, hat mich gelehrt, gegenwärtiger zu sein."

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Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

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(ww7)

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