Hot oder Flop? Studie: SO läuft es während der Coronakrise wirklich mit dem Sexleben!

Haben Paare während der Coronakrise mehr oder weniger Sex? Eine britische Studie überrascht mit ernüchternden Ergebnissen. 
 

Inhalt
  1. Zufrieden im Bett – irgendwie
  2. Weniger Sex während Corona
  3. Weniger Sex: Das könnte helfen

Es könnte so einfach sein: Das Coronavirus zwingt die Menschen, zuhause zu bleiben – also haben Pärchen, die vorher immer darüber gejammert haben, dass die Zeit zum Sex fehlt, nichts anderes mehr als heißen, lustvollen, schmutzigen, erotischen, sinnlichen… na ja, Sex eben!
Die Realität sieht allerdings anders aus. Laut einer britischen Studie ist der Corona-Lockdown nämlich alles andere als ein Aphrodisiakum.

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Zufrieden im Bett – irgendwie

Um es vorweg zu sagen: Dass das Sexleben während der Coronakrise nicht aufblüht, ist eigentlich logisch. Immerhin kämpfen viele Menschen aufgrund der Pandemie ums finanzielle Überleben, die soziale Isolation drückt aufs Gemüt und die Sorge um Verwandte und Freunde bringt zusätzliche Belastungen mit sich. 

Das britische Online-Versandhaus "OnBuy" wollte dennoch genauer wissen, was im Schlafzimmer ihrer Kunden so passiert und fragte 1.360 Menschen über ihr Sexleben aus. Umfragezeitpunkt war der April – eine der Hochphasen der aktuellen Coronakrise also. 

Zum Zeitpunkt der Befragung gaben 66% der Männer und 59% der Frauen an, mit ihrem Sexleben zufrieden zu sein. 
Zufrieden? Ja. Ausbaufähig? Ja, ja, ja! Denn 56% der Männer und 51% der Frauen beschrieben die Sexkünste ihres Partners als "gewöhnlich".

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Weniger Sex während Corona

Die zentrale Frage war schnell beantwortet: Nur 20% der Teilnehmer haben seit dem Corona-Lockdown mehr Sex, 33% genauso viel und 47% haben weniger Sex. 

Als Gründe für den wenigen Sex gaben 86% der Männer "Impotenz" an, während 70% der Frauen "zu wenig Zeit für das Vorspiel" beklagten. 
Ein vorzeitiger Samenerguss (56% Männer / 57% Frauen) killt außerdem die Lust zwischen den Laken – genauso wie mangelnder Enthusiasmus (67% Männer / 45% Frauen) und fehlende Kommunikation (60% Männer / 56% Frauen).

Alarmierend scheint die Tatsache, dass 81% der Männer und 78% der Frauen glauben, mit jemand anderem besseren Sex haben zu können. 

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Weniger Sex: Das könnte helfen

Die nächste Aufgabe der Studienteilnehmer bestand darin, sich über mögliche Lösungen für zu wenig Sex während der Coronakrise machen.
 
Auffällig: Während nur 12% der Männer auf Sex Toys als Anheizer kamen, glaubten 63% der Frauen, dass Sexspielzeuge mehr Spannung im Schlafzimmer bringen könnten. 
Bei neuen Sexpositionen verhielt es sich umgekehrt: 83% der Männer würden gerne Neues probieren, aber nur 40% der Frauen sahen darin eine Lösung. 
Spontanität wünschen sich beide Geschlechter, nämlich 75% der Männer und 67% der Frauen. Auch Sexting steht auf dem allgemeinen Wunschzettel: 57% der Männer und 62% der Frauen würden erotische Nachrichten vor dem Sex als antörnend empfinden. 

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