WissenschaftStudie über Intelligenz: Unser IQ sinkt seit 20 Jahren - Verhaltensstörungen nehmen zu

Ein englischer Forscher fand heraus, dass wir immer dümmer werden: Unser IQ sinkt seit 20 Jahren, während Autismus und Verhaltensstörungen zunehmen. Ein möglicher Grund sind Umwelthormone.

Inhalt
  1. Umwelthormone lassen unseren IQ sinken
  2. Sinkender IQ, steigende Verhaltensstörungen
  3. So kannst du dich vor Umwelthormonen schützen

Der Forscher Edward Dutton vom Ulster Institut für Sozialforschung hat sich im Rahmen einer Studie mit unser Intelligenz beschäftigt und herausgefunden: Alle zehn Jahre sinkt der IQ um etwa zwei Punkte in westlichen Ländern. „Bis Mitte der 1990er stieg der IQ stetig an und seither nimmt er nur noch ab“, sagte Dutton Arte-Dokumentation. Dies gelte u.a. für Frankreich und Deutschland. Die Studie basierte auf der skandinavischen Armee, deren Soldaten bei der Einstellung einen Intelligenztest machen mussten. 

Forscher über Intelligenz: Unser IQ sinkt seit 20 JahreniStock

 

Umwelthormone lassen unseren IQ sinken

Schuld unserer schwindenden Intelligenz sind Umwelthormone. Das sind Moleküle, die sich wie Hormone verhalten. Sie werden auch Xenohormone oder endokrinen Disruptoren genannt und kommen überall in der Umwelt vor. Seit 20 Jahren ist bekannt, dass sie schädlich für uns sind, da sie sich auf die hormonellen Abläufe des menschlichen Körpers auswirken. 

Umwelthormone stecken in diesen Dingen:

  • Pestizide
  • Medikamente
  • Kosmetika 
  • Plastikprodukte
  • Putzmittel
  • Kleidung
  • Klebstoffe
  • Farbe
  • Sofabezügen

Die Umwelthormone gelangen ins Wasser, die Nahrung, reichern sich in der Luft und im Boden an und gelangen so über unseren Atem oder über unsere Haut in unseren Körper. Die winzigen Moleküle ähneln zum Teil menschlichen Schilddrüsenhormonen. Daher glaubt unser Körper, es handele sich um seine eigenen Hormone. Dieser Trugschluss beeinflusst die Entwicklung der Schilddrüse. Die Folge: Unser Gehirn verändert sich.

 

Sinkender IQ, steigende Verhaltensstörungen

Nicht nur der um zwei Punkte fallende Intelligenzquotient ist ein Problem. Mehr Kinder leiden - laut Barbara Demeneix vom Institut Systematique in der Arte-Doku - heuzutage an Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsstörungen und Autismus. So seien die kognitiven Fähigkeiten eingeschränkter. Und Virginia Rau von der Columbia Universität ergänzte, dass Babys, die in der Gebärmutter Pestiziden ausgesetzt waren, ebenfalls Veränderungen im Gehirn hatten, wie etwa Aufmerksamkeit und Selbstkontrolle.  

 

So kannst du dich vor Umwelthormonen schützen

Da die Moleküle so klein sind, ist es schwer, ihnen völlig aus dem Weg zu gehen. Du kannst aber dennoch folgendes tun:

  • Bei Plastikprodukten die PVC freie Variante kaufen
  • Keine Plastiktüten verwenden
  • Jod in der Schwangerschaft einnehmen

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