Er wollte nur "lustig" seinTeenager missbraucht Obdachlosen mit Fake-Keksen - das ist seine Strafe!

Der Teenager Kanghua Ren wurde für einen besonder abartigen Streich verurteilt. Es war im wahrsten Sinne des
Wortes geschmacklos, was der Jugendliche dem Obdachlosen angetan hat.

Der als „ReSet“ bekannte YouTuber Kanghua Ren wurde nun zu einer Haftstrafe von 15 Monaten verurteilt. Zudem muss er eine Geldstrafe über 20.000 Euro zahlen. Ren hatte einem Obdachlosen mit Zahnpasta gefüllte Oreo-Kekse gegeben und ihn dabei gefilmt.

Im Jahr 2017 filmte sich der YouTuber namens ReSet dabei, wie er einem Obdachlosen in Barcelona eine Packung mit Oreo-Keksen sowie 20 Euro gibt. Zuvor hatte Kanghua Ren, so sein bürgerlicher Name, die weiße Cremefüllung entfernt und durch Zahnpasta ersetzt. Der Mann musste sich übergeben. Als ob das nicht schon perfide genug ist, lud Ren das Video auf seinem Kanal hoch. Das sorgte für Kritik. Doch alles, was Ren zu sagen hatte, war: „Vielleicht bin ich etwas zu weit gegangen. Aber seht’s mal positiv: Das hilft ihm bei der Zahnpflege."

 

Urteil im Fall des YouTubers "ReSet" gefallen

Für diese Untat wurde der 19-Jährige nun von einem spanischen Gericht verurteilt: Er wurde für die nächsten fünf Jahre von YouTube verbannt, muss dem Opfer 20.000 Euro zahlen und eine Haftstrafe von 15 Monaten antreten. Das berichtet unter anderem die spanische Zeitung ,El Pais'. Ob der Beschuldigte tatsächlich ins Gefängnis muss, ist jedoch nicht sicher. Denn wer in Spanien ein gewaltfreies Verbrechen begeht, noch nie gegen das Gesetz verstoßen hat und zu einer unter zweijährigen Haftstrafe verurteilt wird, muss in der Regel nicht hinter Gitter.

Laut der Zeitung habe Ren die "moralische Integrität des Obdachlosen verletzt". Der YouTuber sagte selbst, es habe sich nur um einen kleinen Scherz gehandelt - Reue zeigte er keine. Die Richterin gab in ihrer Urteilsbegründung an, Ren habe bereits in der Vergangenheit "grausames Verhalten" gegenüber "leichten oder verletzlichen Opfern" gezeigt, wie spanische Medien schreiben. So habe er beispielsweise versucht, Kindern und Rentnern Sandwiches anzubieten, die mit Katzenkot beschmiert waren.

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