Teilzeit-Diät: Funktioniert intermittierendes Fasten?

Inhalt
  1. Zwei Formen des intermittierenden Fastens
  2. Kein Verzicht dank Teilzeit-Fasten
  3. Sport erlaubt
  4. Kalorien und Fett sind nicht entscheidend
  5. Fasten beugt Alterskrankheiten vor

Fünf Tagen die Woche schlemmen und trotzdem abnehmen? Intermittierendes Fasten macht es möglich. Die Teilzeit-Diät verspricht reine Haut und neue Energie.

Fasten beschreibt schon lange nicht mehr nur die Zeit nach dem Karneval. Wer seinen Körper entgiften möchte, der fastet. Und wer abnehmen möchte, erst recht. Neben den bekannten Übeltätern sorgt derzeit intermittierendes Fasten (unterbrochenes Fasten) für Aufsehen. Es beschreibt keine bestimmte Form des Fastens, sondern einen ganz bestimmten Essensrythmus.

So weit das Auge reicht und rund um die Uhr - wann immer wir Lust auf eine süße oder salzige Köstlichkeit haben, steht sie bereit: im Supermarkt vor der Tür oder vom Lieferservice um die Ecke. Einmal auf den Luxus verzichten zu müssen? Niemals! Genau diese Form von Verzicht, der Essensverzicht, ist mehr als gesund. Studien beweisen, wer in einem abwechselnden Rhythmus Nahrung zu sich nimmt, nimmt nicht nur ab, sondern verbessert auch seine Gesundheit.

 

Zwei Formen des intermittierenden Fastens

Intermittierendes Fasten ist einfach. Je nach Lebensstil kann man die Kur auf ganze Tage oder auf wenige Stunden eingrenzen. Das 5:2 Prinzip erlaubt Ihnen, an fünf Tagen in der Woche ganz normal essen zu dürfen.

Quasi als Teilzeit-Diät. An den beiden anderen Tagen fastest du. An diesen beiden Fastentagen darf man allerdings gar keine Kalorien zu sich nehmen - erlaubt sind Wasser und ungesüßter Tee.

Die zweite Variante, die 16/8-Methode vereint die Fasten- und Essenszeit an einem Tag. Besonders Einsteigern dürfte diese Form des Fastens entgegenkommen.

 

Kein Verzicht dank Teilzeit-Fasten

Wer sich für die 16/8-Methode des intermittierenden Fastens entscheidet, der darf an seinen Essenstagen nicht hemmungslos schlemmen - zumindest nicht dann, wenn man an Gewicht verlieren oder etwas für seine Gesundheit tun möchte. Auch hier gelten die Regeln einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Zwei Mahlzeiten am Tag sind optimal.

Das Geheimnis liegt in einem späten Frühstück und einem frühen Abendessen. Man kann zum Beispiel um 9 Uhr mit einem reichhaltigen Frühstück in den Tag starten und um 17 Uhr den Tag mit einer warmen Mahlzeit ausklingen lassen. Wer seinen Erfolg intensivieren möchte, der verkürzt seine Essensphase auf sechs oder vier Stunden und verlängert seine Fastenzeit auf 18 oder 20 Stunden.

 

Sport erlaubt

Während Heilfasten jegliche körperliche Anstrengung verbietet, lässt sich intermittierendes Fasten problemlos mit einem Workout verbinden. Mehr noch: Erfahrungsberichte zeigen, wer sich nach dem Prinzip des intermittierenden Fastens ernährt, wird leistungsfähiger.

 

Kalorien und Fett sind nicht entscheidend

Studien beweisen, nicht ein zu viel an Kalorien oder ein erhöhter Fettanteil sorgen für Übergewicht, sondern eine übersättigte Essensaufnahme. Das Fett, das der Körper während des Essens speichert, wird erst einige Stunden nach Nahrungsaufnahme verbrannt. Der Prozess der Fettverbrennung wird in dem Moment stillgelegt, indem dem Organismus neue Energie in Form von Kalorien zugefügt wird. Die Folge: Fettpolster an Bauch, Beine und Po.

 

Fasten beugt Alterskrankheiten vor

Intermittierendes Fasten regt die Fettverbrennung an, senkt den Blutdruck und reguliert den Blutzucker- und Cholesterinspiegel. Positiver Nebeneffekt: Intermittierendes Fasten produziert positive Stresshormone und setzt Antioxidantien frei. Diese schützen unsere Zellen vor freien Radikalen und machen schön.

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