TeneriffaTeneriffa: Zwei Deutsche baden trotz Warnungen im Meer und ertrinken

Vor der spanischen Kanareninsel Teneriffa sind zwei deutsche Männer ertrunken. Sie waren trotz Warnungen anderer Badegäste und einer roten Flagge ins Wasser gegangen.

Leider liest man von Unglücken dieser Art immer wieder: Touristen ignorieren Hinweise am Strand, die das Baden eindeutig verbieten - und sterben. So ertranken am Montag zwei Deutsche im Alter von 30 Jahren, die am Playa Bollullo im Norden der spanischen Insel Teneriffa ins Wasser gegangen waren, obwohl eine rote Flagge deutlich davor warnte. Den beiden Männern wurde sogar von anderen Badegästen davon abgeraten, baden zu gehen.

Die 30-Jährigen verloren noch in den Fluten das Bewusstsein. Rettungskräfte versuchten die Männer noch im Hubschrauber, der auf dem Weg ins Krankenhaus der benachbarten 
Stadt Puerto de la Cruz war, wiederzubeleben. Im Krankenhaus kämpften Ärzte noch eine Stunde lang um das Leben der beiden Deutschen - vergeblich

Teneriffa: Zwei Deutsche baden trotz Warnungen im Meer und ertrinken
Zwei Männer badeten trotz roter Flagge vor Teneriffa im Meer und ertranken.  
Foto: iStock

Ein 24-Jähriger, der ungefähr zeitgleich mit den zwei Deutschen ins Wasser ging, konnte mit Hilfe von Strandbesuchern aus dem Wasser gerettet werden.

 

Zahl der Todesopfer auf Kanaren steigt

Allein in diesem Jahr wurden auf den Kanarischen Inseln rund 70 tödliche Badeunfälle registriert. Da der Atlantik von November bis Februar wegen u.a. hoher Strömung besonders gefährlich ist, erwarten Experten einen Anstieg der Todesopfer durch Ertrinken. Die meisten Besucher unterschätzen die Strömung. 

Viele Strände auf den Kanaren werden überwacht, aber vor allem in der Nebensaison sind einige Abschnitte unbeaufsichtigt. Flaggen geben Hinweise, an die man sich unbedingt halten sollte.

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