Gesetze im UrlaubThailand: Regierung verbietet Rauchen an Stränden

In Thailand soll das Rauchen an vielen Stränden ab dem 1. November 2017 verboten werden. Wer gegen das Gesetz verstößt, dem droht Haft.

Inhalt
  1. Tausende giftige Zigarettenkippen im Sand
  2. Rauchverbot an Thailands Stränden ab November 2017
  3. Rauchern droht 2.500 Euro Geldstrafe und Haft

Wer schon mal an einem viel besuchten Strand lag, dem ist es vielleicht schon mal aufgefallen: Wo sich viele Touristen aufhalten, liegen viele Zigarettenstummel im Sand.

 

Tausende giftige Zigarettenkippen im Sand

Vor allem in Thailand ist der Zigarettenmüll wohl zu einem großen Problem geworden. Hunderttausende Zigarettenkippen sind in nur wenigen Wochen von Thailands Stränden aufgesammelt worden. Die thailändische Regierung will hart nun dagegen vorgehen: Ein Rauchverbot an beliebten Stränden soll her.

Thailand: Regierung verbietet Rauchen an Ständen
In Thailand wil die Regierung Rauchen an Ständen verbieten.
Foto: iStock
 

Rauchverbot an Thailands Stränden ab November 2017

Ab dem 1. November soll das Gesetz an 20 thailändischen Stränden greifen. Darunter beliebte Touristen-Strände in Phuket, dem Badeort Pattaya, dem ältesten Seebad Thailands Hua Hin und der am Golf von Thailand gelegenen Stadt Cha-Am. Weitere betroffene Strände sind:

  • Mae Pim
  • Laem Sing
  • Bang Saen
  • Khao Takiab
  • Bo Phut
  • Haad Sai Ree
  • Patong
  • Jomtien
  • Ko Khai Nok
  • Koh Khai Nai

In Planung steht eine Ausweitung des Verbots auf alle Strände Thailands. Zusätzlich werden Rauchverbote auf touristischen Booten in Erwägung gezogen, da die meisten Raucher die Zigarettenstummel ins Meer werfen.

Laut der zuständigen thailändischen Marinebehörde soll das Rauchen aber nicht komplett verboten werden. Vor den Stränden sollen Raucherbereiche eingerichtet werden. Sie sollen sich aber weiter entfernt vom Meerwasser befinden.

 

Rauchern droht 2.500 Euro Geldstrafe und Haft

Wer das Rauchverbot missachtet, muss eine Geldstrafe in Höhe von 100.000 Baht (etwa 2.500 Euro) zahlen. Auch eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr ist in Extremfällen möglich.

Der Tabakmüll sieht an den Stränden nicht nur hässlich aus, sondern ist auch gesundheitsgefährdend. Die Giftstoffe in den Tabakresten schädigen die Umwelt. Bei Kleinkindern und Tieren können beim Verschlucken Vergiftungserscheinungen auftreten, wie etwa Übelkeit, Durchfall und Erbrechen.

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(ww7)

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