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SchönheitsgeheimnisseTipps von der Expertin: Das sind die Hautpflege-Trends der Zukunft

Hautpflege-Expertin Sarah Schüddekopf verrät das Geheimnis einer gesunden und gepflegten Haut und gibt einen Ausblick darauf, was bei der Beauty-Routine der Zukunft wichtig wird.

Tipps von der Expertin: Das sind die Hautpflege-Trends der Zukunft
Foto: Dove

Die Haut ist nicht nur unser größtes Organ, sondern auch der Spiegel unserer Seele und verdient deswegen besonders viel Aufmerksamkeit und Pflege. Dabei ist nicht nur die Zeit, die wir uns für die Beauty-Routine nehmen, ein wichtiger Faktor. Auch die Produkte sollten bewusst und je nach Bedürfnis der Haut gewählt werden. Aber was macht eigentlich eine gute Pflege aus und warum werden in Zukunft neben den Inhaltsstoffen auch nachhaltige Verpackungsmaterialien immer wichtiger?

Wir haben eine gefragt, die es wissen muss. Sarah Schüddekopf ist Leiterin des Forschungs- und Entwicklungsteams für Beauty & Personal Care bei Unilever, dem Mutterkonzern der Marke Dove. Sie gibt uns Antworten auf die wichtigsten Hautpflege-Fragen in diesem Interview: 

Sarah Schüddekopf weiß, was die Haut jetzt und in Zukunft braucht
Foto: Dove
 

Was sind heutzutage die drei wichtigsten Dinge, die der Haut guttun? 

Sarah Schüddekopf: „Unsere Haut freut sich schon über recht simple Dinge, wie eine lauwarme anstelle einer heißen Dusche oder darüber, nach dem Duschen vorsichtig trocken getupft statt kräftig abgerubbelt zu werden. 

Zusätzlich können wir unserer Haut durch die Wahl unserer Hautpflegeprodukte etwas Gutes tun und zum Beispiel unter der Dusche ein Produkt wählen, das eine milde Reinigungsformel und pflegende Eigenschaften miteinander verbindet und so möglichst mild zu unserem Hautmikrobiom ist.“

 

Wie werden sich Pflegeprodukte die nächsten Jahre verändern? Welche Trends und Innovationen kommen auf uns zu? 

Sarah Schüddekopf: „Das Thema Nachhaltigkeit wird definitiv auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen – sowohl bei Inhaltsstoffen als auch bei Verpackungsmaterialien. 

So setzen wir bei Dove bei einer unserer aktuellen Produktinnovationen im Deo-Spray-Bereich zum Beispiel eine neue Zerstäubertechnologie mit umweltneutralem Treibmittel ein, damit keine 
Treibhausemissionen bei der Anwendung entstehen. Das gab es so bisher noch nicht und ich glaube, die Kosmetikindustrie wird sich in diesen Themen zukünftig noch stärker entwickeln.“ 

 

Was wird sich bzgl. der Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten in Zukunft ändern? 

Sarah Schüddekopf: „Das Thema Produktformulierungen entwickelt sich bereits heute kontinuierlich weiter. Neben konventionellen Inhaltsstoffen werden natürliche Inhaltsstoffe für viele Konsumenten immer relevanter. 

Außerdem forschen wir natürlich an den Effekten verschiedener Inhaltsstoffe auf die Haut und können so mit unseren Formulierungen auf ihre speziellen Bedürfnisse immer gezielter eingehen. Neue Formulierungen setzen zum Beispiel vermehrt darauf, sanft zum Hautmikrobiom zu sein durch milde Pflegekomponenten und hautidentische Pflegestoffe. 

Bei all den Entwicklungen sollten auch in Zukunft unsere Haut sowie das persönliche Verwöhnmoment bei der täglichen Körperpflege im Mittelpunkt stehen. Für mich bedeutet das, Formulierungen zu entwickeln, die im Einklang mit unserer Haut stehen und zusätzlich eine angenehme Sensorik bieten.“

 

Welchen Einfluss hat unsere Hautpflege auf die Umwelt? 

Sarah Schüddekopf: „Die Kosmetikindustrie ist groß und hat somit natürlich auch einen beachtlichen Einfluss auf unsere Umwelt. Aus diesem Grund spielt für viele Unternehmen die Forschung und Entwicklung im Bereich nachhaltigerer Verpackungsalternativen eine wichtige Rolle. 

Wir bei Dove setzen hierbei besonders auf das Thema Müllvermeidung sowie die Einsparung von Neuplastik. So wird zum Beispiel bereits der Großteil unserer Dove Flaschen aus recyceltem Plastik hergestellt und so altem Plastik neues Leben geschenkt. 

Als globale Marke können wir in puncto Nachhaltigkeit viel bewegen und haben deshalb auch eine große Verantwortung. Aber wenn ich mir anschaue, wie weit wir in nur wenigen Jahren gekommen sind und welche Wirkung unsere Einsparungen heute schon haben, dann macht mir das Mut für die Zukunft.“

 

Was können Unternehmen tun, um Produkte nachhaltiger und gleichzeitig gut für die Haut zu machen? 

Sarah Schüddekopf: „Hautpflege und Nachhaltigkeit stehen nicht zwangsläufig im Widerspruch zueinander. 

Schauen wir uns zum Beispiel einmal den Einsatz von Verpackungsmaterialien an. Hierbei sollte vor allem auf die Wiederverwertbarkeit geachtet werden. Wir arbeiten beispielsweise eng mit den Recyclingunternehmen zusammen, um die Wiederverwertung zu optimieren, sodass geschlossene Kreisläufe entstehen können. Bei Dove verfolgen wir hinsichtlich des Einsatzes von Kunststoff den Ansatz: weniger Plastik, besseres Plastik – also Rezyklate – oder kein Plastik. Durch die große Nachfrage an Recyclingkunststoffen liefern wir so zusätzlich Impulse für die Industrie.“

 

Was ist dein Power-Tipp für mehr Nachhaltigkeit im Alltag? 

Sarah Schüddekopf: „Es gibt leider nicht DEN Power-Tipp, da jeder von uns die unterschiedlichsten Gewohnheiten im Alltag pflegt. Vielmehr heißt es eher sich Gedanken darüber zu machen, wie jeder einzelne von uns nachhaltiges Handeln Schritt für Schritt in den eigenen Alltag integrieren kann. 

Für den einen bedeutet das konsequent den eigenen Jutebeutel mit zum Einkaufen zu nehmen, für den anderen vielleicht bei der Mülltrennung ein wenig genauer zu sein. Auch wenn die Umstellung anfangs schwerfällt: mit der Zeit wird es immer leichter und dann zur Normalität.“

 

*Die hier abgebildete Frau wurde nicht mittels digitaler Bildbearbeitung verändert.

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