GesundheitTödliche Tendenzen: Raucher-Erkrankungen werden immer häufiger

Immer mehr Menschen müssen laut dem statistischen Landesamt NRW im Krankenhaus wegen raucherspezifischer Erkrankungen behandelt werden. Und die Zahl steigt weiterhin drastisch. 

Lungen- und Bronchial-, Kehlkopf- oder Luftröhrenkrebs – die durch das Rauchen bedingten Krankheiten sind vielfältig und die Zahl der Erkrankten steigt immer weiter an. Im Jahr 2016, so berichtet „RP Online“, sollen im Kreis Kleve 3001 Menschen infolge einer raucherspezifischen Erkrankung vollstationär in einem Krankenhaus behandelt worden sein. In zehn Jahren ist die Zahl um 12,7 Prozent gestiegen. Besonders Frauen sind betroffen.

Die Zahl der Krankenhausbehandlungen von Frauen stieg innerhalb von zehn Jahren von 883 auf 1.323 – das sind 49,8 Prozent. „In den letzten Jahrzehnten hat die Zahl der Raucherinnen deutlich zugenommen. Gleichzeitig belegen wissenschaftliche Studien, dass bei Frauen bereits geringe Tabakmengen ausreichen, um das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs zu erhöhen“, sagt Michael Lobscheid von der Krankenkasse IKK classic, berichtet „RP Online“. Laut der „Welt“ bestätigt das auch Ute Mons, die Leiterin der Stabstelle Krebsprävention und des WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.

Einig sind sich die Forscher auf jeden Fall damit, dass Raucher komplett mit dem Rauchen aufhören sollten. Mithilfe von Nikotinersatzprodukten oder E-Zigaretten kann es Rauchern ermöglicht werden, so schnell es geht mit dem Rauchen aufzuhören. Letzteres bewerten die Experten übrigens als sicherer.

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