FloridaTotgeglaubte Mutter (100) und Tochter (79) im Altersheim wiedervereint

Ihr Leben lang dachten Mutter und Tochter die jeweils andere wäre tot – nun trafen sich beide in einem Altersheim zum ersten Mal. Die emotionale Geschichte dahinter:

Joanne Loewenstern wuchs mit dem Glauben auf, ihre Mutter sei tot. Lillian Ciminieri führte ihr Leben in der Gewissheit, ihre Tochter sei tot. Beiden wurde 1938 erzählt, die jeweils andere wäre bei der Geburt in New York gestorben.

Knapp 80 Jahre später und 1000 Meilen entfernt sitzen Joanne und Lillian nun gemeinsam an einem Tisch und malen. Beide leben – und haben sich im Alter von 79 und 100 Jahren in der letzten Juni-Woche des Jahres 2018 zum ersten Mal gesehen.

Joannes Sohn Ellliot Loewenstern berichtete auf Facebook über die unglaubliche Geschichte seiner Mutter und Großmutter. Joanne selbst erfuhr erst mit 16, dass sie adoptiert wurde und ihre Mutter tot sei. Die Hintergründe waren und sind bis heute unbekannt. Trotzdem gab die Frau ihre Hoffnung nie auf.

Jahrzehnte später folgte Joanne ihrem Gefühl und schickte gemeinsam mit der Unterstützung ihrer Familie ihre DNA ein. Dann geschah das Unglaubliche: Tatsächlich konnte ihre Mutter ausgemacht werden. Und sie lebte nur 100 Meilen entfernt an der Küste Floridas in einem Altersheim.

Dort trafen sich Mutter und Tochter nach 80 Jahren zum ersten Mal. Nun können sie all das tun, was sie ihr Leben lang verpassten. Und womit beginnt eine Mutter-Tochter-Beziehung? Mit einer Tasse Tee und einem Malbuch. Für Joanne wurde das Unglaubliche wahr. Und ihre Mutter Lillian bekam mit 100 Jahren nicht nur eine Tochter, sondern eine ganze Familie.

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