Polizei löst Party aufTrotz Corona: Junggesellinnen-Abschied mit 38 Menschen hat teures Nachspiel

Ein Junggesellinnenabschied in München mit 36 Frauen kommt vor allem der Gastgeberin teuer zu stehen.

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In Deutschland gilt seit Monaten ein strenger Lockdown, der auch deutliche Kontaktbeschränkungen zur Folge hat. Derzeit darf sich ein Haushalt mit nur einer weiteren Person eines anderen Haushaltes treffen. Doch immer wieder kommt es zu Missachtungen der Regel.

 

München: Polizei löst Junggesellinnenabschied mit 38 Personen auf

Einen besonders extremen Verstoß gab es am Freitagnachmittag in München: Zusammen mit zwei Männern feierten 36 Frauen in einer Wohnung im Stadtteil Neuperlach einen Junggesellinnenabschied. Abstände konnten dabei nicht eingehalten werden und auch Masken wurden nicht getragen.

Gegen 16.20 Uhr traf die Polizei ein und beendete die ausgelassene Party. Einige Gäste versuchten noch, sich im Nebenzimmer zu verstecken. Weil es sich um eine derart große Gruppe handelte, mussten die Beamten vor Ort Verstärkung anfordern, um alle Personalien aufzunehmen.

 

Gastgeberin erwartet Bußgeld von bis zu 5000 Euro

Die 38 Personen in der Wohnung erhielten eine Anzeige. Sie erwartet nun ein Bußgeld von jeweils 250 Euro. Besonders teuer dürfte es aber für die Gastgeberin werden. Der bayerische Bußgeldkatalog sieht eine Strafe von bis zu 5000 Euro vor.

Coronavirus: So hoch sind die Bußgelder

Immer wieder kommt es zu Verstößen gegen die geltende Infektionsschutzverordnung und vor allem gegen die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen. Alleine in München gab es am vergangenen Wochenende deshalb 479 Anzeigen.

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