Schmerzhaftes LeidenUnerklärbare Krankheit : Frau leidet monatelang an Magenkrämpfen, ohne zu wissen warum

Die Frau weiß weder ein noch aus. Über Monate plagen sie schwere Magenkrämpfe. Die Ärzte sind ratlos. Doch dann erkennt ihre Schwester das Problem.

Die Schwester der Amerikanerin Rhonda Gessner kämpft mit so starken Magenkrämpfen, dass sie sich kaum mehr aus dem Bett erheben kann. Mehrere Monate machen ihr die Schmerzen zu schaffen. Laufen ist kaum noch möglich. Ihre Ärzte wissen keinen Rat. Ihr wird Gewebe entnommen, doch nichts deutet darauf hin, worunter sie leiden könnte. Insgesamt werden der leidenden Frau 24 verschiedene Medikamente verschrieben. Doch es tritt keine Besserung ein.

Die Ärzte teilen ihr schließlich mit, dass sie vermuten, dass sie unter Multiple Sklerose leiden könnte. Sicher sind sie sich jedoch nicht.

Rhondas Schwester ist schon überzeugt davon, dass sie sterben wird. Sie bemüht sich darum, ihre Angelegenheiten zu regeln und für ihre Kinder vorzusorgen. Auch ein letzter Urlaub wird geplant.

Drei Tage, bevor sie die Reise antreten will, ruft Rhonda ihre Schwester an, um sich nach ihr zu erkundigen. Dann stellt sie ihr eine alles entscheidende Frage: "Trinkst du eigentlich Diät-Cola?"

Als ihre Schwester die Frage bejaht und ihr sagt, dass sie sogar gerade eine Dose trinken wollte, rät Rhonda ihr, sofort damit aufzuhören. Auf ihrem Blog, in dem sie von den Leiden ihrer Schwester berichtet, schreibt sie: "Ich erinnerte mich an einen Artikel, den mir ein Freund geschickt hatte."

32 Stunden nach diesem Gespräch dann die große Überraschung: Rhonda bekommt einen Anruf von ihrer Schwester. Sie hat seit dem letzten Telefonat keine Dose Diät-Cola mehr angerührt und kann wieder laufen! Die Magenkrämpfe hätten auch nachgelassen. Sie sei zwar noch nicht wieder ganz auf dem Damm, aber es würde ihr sehr viel besser gehen.

Die Ärzte waren erstaunt. Letztendlich war es das Aspartam, der Süßstoff in der Cola, der die Leiden von Rhondas Schwester auslöste. Im Gegensatz zu dem Süßstoff Stevia wird Aspartam synthetisch hergestellt. Der chemische Süßstoff ist 200 Mal süßer als normaler Zucker.

Nur wenige Tage, nachdem sie aufhörte Diät-Cola zu trinken, war für Rhondas Schwester nur noch eine einzige Pille nötig, um ihre Leiden für immer zu beenden. Und diese Tablette war gegen die Aspartam-Vergiftung.

Rhonda Gessner schrieb später über die Erlebnisse ihrer Schwester, um andere Menschen darauf aufmerksam zu machen.

Innerhalb der EU müssen Lebensmittel, die Aspartam enthalten, mit einem entsprechenden Hinweis gekennzeichnet werden. Eine vollständige Risikobewertung des Süßstoffs wurde zuletzt 2013 durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit durchgeführt. Nach dieser ist Aspartam unbedenklich. Die maximale zulässige Menge beträgt 40 mg pro Kilogramm Körpergewicht. Für Personen, die unter der Erkrankung Phenylketonurie leiden, einer Stoffwechselstörung, gilt diese Menge nicht. Sie müssen sich nämlich an eine bestimmte Diät halten.

 

 

 

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