MassenkarambolageUnfälle in Thüringen auf der A71 wegen Glätte: 29 Verletzte, zwei Tote

Hagel & Glätte: In Thüringen kam es auf der A71 zu einer Massenkarambolage, bei der sich 25 Menschen verletzten. Bei einem anderen Unfall auf derselben Autobahn starben zwei Menschen.

Am Sonntag (28.4.) kam es auf der A71 in Thüringen aufgrund von Glätte durch einen Hagelschauer zu Autounfällen. Einer davon endete für zwei Menschen tödlich, bei dem anderen gab es mindestens 25 Verletzte. Der Autobahnabschnitt wurde komplett gesperrt, ist mittlerweile aber wieder freigegeben.

 

Unfall auf A71: Katastrophenalarm nach Massenkarambolage 

Der dem ersten Unfall zwischen Meiningen und dem Dreieck Suhl in Richtung Schweinfurt kam es zu einer Massenkarambolage: 50 Fahrzeuge krachten ineinander. Wie ein Sprecher der Polizei laut ,Spiegel'-Informationen mitteilte, habe sich ein Hagel-Schauer auf der Fahrbahn "zu einer Art Eisfilm verdichtet". Mindestens 25 Menschen verletzten sich, davon trugen vier schwere Verwundungen davon. Einige Beteiligte waren in ihren Wagen eingeklemmt. Viele Rettungskräfte sowie Polizisten waren mit zwei Hubschraubern im Einsatz. Die Rettungsleitstelle löste Katastrophenalarm aus.

Auf der Gegenfahrbahn zwischen Sömmerda-Süd und Erfurt-Nord kam es wenig später aufgrund von Glätte ebenfalls zu einem Unfall. Die ,Thüringer Allgemeine' berichtet, dass insgesamt fünf Autos in Schleudern gerieten. Einige sollen zum Teil gegen die Leitplanke oder Böschungen geprallt sein. Vier Personen wurden nach Angaben der Autobahnpolizei verletzt, zwei Menschen starben, wie der ,MDR' berichtet.

An der Unfallstelle wurde ein Zelt aufgebaut, sodass die Verletzten schnell versorgt werden konnten. Einige wurde in umliegende Krankenhäuser gebracht.

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