Sachen und Bayern Unwetterwarnung: Deutschland versinkt im Schneechaos

Nach Bayern versinkt jetzt auch Sachsen vielerorts im Schnee. Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten oder haben keinen Strom mehr. Schulen bleiben geschlossen.

In Sachsen sorgt immer mehr Neuschnee dafür, dass bereits ganze Orte von der Außenwelt abgeschnitten sind. In manchen Teilen liegen bis zu 70 Zentimeter Schnee – eine Masse, die man kaum bewältigen kann. Die Straßen sind zum Teil gar nicht mehr befahrbar. Carlsfeld in der Nähe von Plauen ist aktuell nicht erreichbar. Auch die Innenstadt von Oberwiesenthal ist gesperrt, ebenso der Grenzübergang zu Tschechien. Bis Donnerstag bleiben im Erzgebirge gleich mehrere Schulen geschlossen.

 

Stromausfälle und Versorgungsengpässe

Auf twitter meldete das sächsische Innenministerium mehrere Stromausfälle. So sei in Bad Gottleuba-Berggießhübel am Rande der Sächsischen Schweiz aufgrund der Schneemassen die Stromversorgung ausgefallen. Für den Donnerstag ist in der Region laut dem Deutschen Wetterdienst mit weiteren starken Schneefällen zu rechnen. Auch die Unwetterwarnungen gelten weiterhin.

 

Hohe Lawinengefahr in den Alpen

Sturmtief „Benjamin“ sorgt aber auch in Bayern für immer neuen Schnee. An den Alpen ist die Lage unverändert. Bei Berchtesgaden sitzen 350 Menschen bis auf Weiteres fest und müssen per Lastwagenlieferungen mit Lebensmitteln ausgerüstet werden. In der oberbayerischen Gemeinde Jachenau sind die Menschen ebenfalls auf Lieferungen von Lebensmitteln angewiesen, da die Zufahrt zum Ort gesperrt ist. Zudem werden immer wieder neue Lawinen gemeldet. Es gilt weiterhin die zweithöchste Lawinenwarnstufe. Auch für die Alpen bleibt die Unwetterwarnung aktiv. Im Laufe des Tages werden weitere starke Schneefälle erwartet.

Von all dem ist im Norden und Westen Deutschlands nichts zu spüren. Hier bleibt es auch die nächsten Tage kühl und regnerisch.

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