Schlimmer FundUSA: 2246 Föten in Nachlass eines Arztes entdeckt

Eine Familie aus den USA hat in dem Nachlass ihres verstorbenen Verwandten, einem Arzt, 2246 konservierte Föten gefunden. 

Das muss ein ziemlich schockierender Moment gewesen sein: Als die Familie des verstorbenen Arztes Ulrich K. den Nachlass in dessen Praxisräumen prüft, entdecken die Angehörigen 2246 konservierte Föten in entsprechenden Behältern. Der Mann aus dem US-Bundessstaat Illinois war bekannt für Schwangerschaftsabbrüche. 

Die Familie informierte nach dem gruseligen Fund einen Anwalt und erstattete bei der Polizei eine Selbstanzeige. Das erklärten die Beamten in einer Pressemitteilung. Die Polizei sicherte den Nachlass und ermittelt jetzt in dem ungewöhnlichen Fall. 

 

Föten-Fund: Arzt führte Abtreibungen durch

Noch ist nicht klar, woher die Föten stammen. Entweder aber aus Kliniken, in denen der am 3. September verstorbene Arzt Schwangerschaftsabbrüche vornahm, oder aus selbst betriebenen Schwangerschaftsabbruch-Praxen. Ulrich K. hatte von 1979 bis 2017 eine behördliche Zulassung, die jedoch viermal aufgehoben wurde. Der Arzt verstieß nämlich gegen Vorschriften. 

In einer Abtreibungsklinik im US-Bundesstaat Indiana, die im Jahr 2016 geschlossen wurde, galt Ulrich K. als "fleißigster Abtreibungsarzt aller Zeiten". Das berichtet die Regionalzeitung "The Journal Gazette". Angeblich habe der Arzt Abbrüche bei Zehntausenden Schwangeren durchgeführt.

 

Arzt verlor Zulassung

Zuletzt verlor er seine Zulassung wegen "professioneller Inkompetenz", denn er weigerte sich, sich fachlich weiterzubilden. Darüber berichtet unter anderem die ,Washington Post'. Erst 2017 wurde dem Arzt die ärztliche Zulassung endgültig entzogen.

Die polizeilichen Ermittlungen haben begonnen. Ob die Gründe für das Sammeln der 2246 Föten jemals ans Licht kommen, ist zweifelhaft. 

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