TierschutzUSA erlaubt Einfuhr von Elefanten-Jagdtrophäen: Damit fördert Donald Trump die Elefantenjagd!

Der US-Präsident Donald Trump fördert die Jagd auf Elefanten, indem er die Einfuhr von Elefantentrophäen wie Stoßzähnen erlaubt.

Inhalt
  1. Fördert Trump den Massenmord an Elefanten?
  2. Kooperiert Trump mit der Waffenlobby?
  3. Trumps Söhne töten Elefanten
  4. Elefanten vom Aussterben bedroht

Tierschützer sind entsetzt über Donald Trumps neue Gesetzesänderung: Demnächst sollen Großwildjäger wieder die Stoßzähne afrikanischer Elefanten in die USA importieren dürfen!

Bislang galt Importverbot für diese "Elefantentrophäen" - da für jeden Stoßzahn ein Elefant ermordet wird

USA: Donald Trump fördert Elefantenjagd
Dieses Elefantenbaby (rechts) wird bald vielleicht ein Waisenkind sein.
Foto: iStock

Laut der US-Behörde United States Fish and Wildlife Service (USFWS) - der dem amerikanischen Innenministerium unterstellt ist! - will die Trump-Regierung das Importverbot von Elefantentrophäen aus Simbabwe und Sambia aufheben.

 

Fördert Trump den Massenmord an Elefanten?

Das Importverbot wurde im Jahr 2014 unter der Obama-Regierung aufgestellt - allerdings war es zeitlich begrenzt. Das heißt: Trump kann das Verbot rückgängig machen - und damit die Jagd auf die vom Aussterben bedrohten Elefanten fördern! Schon ab Freitag sollen die Importe von Elefanten-Körperteilen in die USA wieder erlaubt sein.

Zur Begründung äußert sich die US-Regierung: Der "Jagdsport" würde in den afrikanischen Ländern "Anreize schaffen, um den Erhalt bestimmter Arten zu fördern." Wie das genau funktionieren soll, erklärt sie nicht.

Diese bildungsferne Begründung kommentierte die Tierschutzorganisation Peta so: "Das Leben eines bedrohten Tieres zu verkaufen, um Geld für den 'Erhalt' zu sammeln, ist genauso, als würde man ein Kind auf dem Schwarzmarkt verkaufen, um Geld für den Kampf gegen Kindesmissbrauch einzunehmen."

 

Kooperiert Trump mit der Waffenlobby?

Hinter Trumps vorgehen stecken gleich zwei Lobbys: die Safari Club International Foundation und die Waffenlobby National Rifle Association (NRA). Die einen wollen das teure Elfenbein, die anderen mehr Waffen verkaufen.

Umwelt- und Tierschützer wie etwa The Elephant Project meinen: "Es ist verwerfliches Verhalten der Regierung Trump! Schon jetzt werden jeden Tag hundert Elefanten getötet. Das führt zu noch mehr Wilderei!"

 

Trumps Söhne töten Elefanten

Trumps Söhne gehen regelmäßig persönlich auf Elefanten-Jagd, wie dieses Foto von Trump Junior - mit einem abgeschnittenen Elefanten-Schwanz in der Hand - beweist:

 

Elefanten vom Aussterben bedroht

Die Zahl afrikanischer Elefanten ist in den vergangenen 10 Jahren um ein Fünftel zurück gegangen - von etwa 520.000 auf rund 415.000.

US-Großwildjäger töten Elefanten und nehmen ihre Körperteile als Trophäen mit nach Amerika: dazu gehören neben den Stoßzähnen auch die Elefantenköpfe, die sich die Jäger über den Kamin im Wohnzimmer hängen.

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(ww7)

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