3.800 Jobs in GefahrVapiano in Insolvenz: Darum ist die Restaurantkette pleite

Die aktuelle Corona-Krise hat Vapiano endgültig in die Insolvenz gedrängt. Gibt es noch Hoffnung für die schon länger schwächelnde Restaurantkette?

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Das Coronavirus hat das öffentliche Leben weltweit fast lahm gelegt – klar, dass darunter vor allem auch Restaurants leiden. Die Restaurantkette Vapiano war schon lange vor SARS-CoV-2 in finanzielle Schieflage geraten und verkündet nun die drohende Insolvenz. 

 

Zahlungsunfähigkeit bei Vapiano

Seit Aufflammen der Corona-Krise verzeichnet Vapiano einen "drastischen Umsatz- und Einnahmenrückgang", wie das Unternehmen am Freitag (20. März) in Köln mitteilte. Deswegen sei "zum heutigen Tag der Insolvenzgrund der Zahlungsunfähigkeit für die Vapiano SE eingetreten".

Von der Insolvenz sind allein in Deutschland rund 3.800 Mitarbeiter aus 55 Restaurants betroffen. Weltweit arbeiten rund 10.000 Menschen in 230 Vapiano-Filialen. 
Die Restaurants haben ihre Türen bereits geschlossen. "Zwischenzeitlich mussten aufgrund der Einschränkungen durch Covid-19 nahezu alle weltweit mehr als 230 Restaurants schließen", teilte das Unternehmen mit. Seit Donnerstag sind auch die Läden in Deutschland zu. 

 

Besteht noch Hoffnung?

Die Bundesregierung hat finanzielle Hilfe für Unternehmen, die von der Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht sind, in Aussicht gestellt. Vor wenigen Tagen hatte die Vapiano SE noch bekannt gegeben, sich um diese Förderung bewerben zu wollen. Momentan sieht es allerdings so aus, als komme die Hilfe zu spät. 

Die von der Regierung in Aussicht gestellte "KfW-Corona-Hilfe" zur Überbrückung finanzieller Probleme sei "zum jetzigen Zeitpunkt offenbar nicht verfügbar", hieß es vonseiten der Restaurantkette. Ohne rechtzeitige staatliche Finanzmittel müsse "Vapiano unverzüglich Insolvenzantrag für die Vapiano SE und, falls erforderlich, für wesentliche Tochtergesellschaften stellen." 

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