Für die Gesundheit oder für das ImageVegan ist nicht immer gleich gesund

Sie sind im Trend und spiegeln den Zeitgeist wider: vegane Produkte. Nachhaltige und gesunde Ernährung ist wichtig. Doch ist vegan wirklich so gesund?

Vegan ist ist eine Lebenseinstellung. 1,3 Millionen Menschen in Deutschland leben vegan, so die Angaben der Ernährungsorganisation ProVeg. Es gäbe jedoch in den letzten Jahren einen starken Anstieg, schreibt „n-tv.de“. Marken, wie Rügenwalder Mühle und Wiesenhof sind Mitmischer, wenn es darum geht, vegane Produkte auf den Markt zu bringen. Ob Wurst, Schnitzel oder Burger – mittlerweile gibt es fast alles in „fleischfrei“. Allerdings hat das auch Nachteile.

„Die Hersteller müssen etliches dafür tun, damit es schmeckt, riecht und aussieht wie Wurst, Frikadelle oder Schnitzel“, sagt Ernährungsexpertin Gertraud Huisinga von der Bremer Verbraucherzentrale der „Zeit“. „Wir haben festgestellt, dass die meisten Produkte sehr salzig sind.“

Und damit nicht genug. Das V-Label ist zwar berechtigt, doch heißt es nicht immer, dass das Produkt frei von tierischen Inhalten ist. Ein Beispiel sind Chips und Weine, welche das V-Label tragen. Sie stechen zwar aus der Masse hervor und jeder greift gewissenhaft zu, doch tatsächlich haben Chips beispielsweise Emulgatoren, die tierischen Ursprungs sind. Apfelsäfte und Weine werden mit Tierproteinen geklärt. Gekennzeichnet werden muss das jedoch nicht. „Das muss nicht deklariert werden, weil es nur noch in Spuren enthalten ist“, sagt die Ernährungsexpertin.

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