Bio-SchwindelVerbraucherzentrale: In Kitas wird beim Bio-Essen geschummelt

Eltern greifen für ihre Kinder immer tiefer ins Portemonnaie. Denn sie wissen, dass gesunde Ernährung wichtig ist. Doof nur, wenn beim „Bio-Essen“ geschummelt wird.

„Bio“ liegt im Trend – auch für Kindertagesstätten. Laut der Verbraucherzentrale ist es jedoch eine ebenfalls verbreitete Praxis mit „Bio“ zu werben, jedoch kaum ökologische Produkte zu nutzen, schreibt das „Hamburger Abendblatt“. Ein stichprobenartiger Test ergibt, dass 13 von 20 getesteten Catering-Firmen nicht auf den ökologischen Ursprung ihrer Lebensmittel schauen oder darauf, dass Lebensmittel „mit überwiegendem Bio-Anteil“ genutzt werden.

Schriftzüge, Logos oder Hinweise auf „überwiegendem Bio-Anteil“ würden täuschen, denn häufig sind nur der Reis und die Nudeln Bio-Produkte und der Rest ist alles andere als „Bio“. „Auf diese Weise werden Eltern über den wahren Bio-Anteil im Essen ihrer Kinder getäuscht“, sagt Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale, berichtet die „MOPO“. „Viele Caterer wollen sich ein grünes Image geben.“

Grund für den Test seien Beschwerden der Eltern gewesen. Ohne Zertifikat seien Bio-Hinweise nicht vertrauenswürdig. Da wird man schnell mal misstrauisch. Aufgrund des Ergebnisses fordert die Verbraucherzentrale nun die „sofortige Streibung der Bio-Auslobung“ bei sechs Anbietern ohne Öko-Siegel.

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