NeuseelandNeuseeland: Schockierende Ergebnisse bei Wasser-Qualität!

Neuseeland killt sein eigenes Nationalerbe. Statt 100% Natur pur hat das Land am Ende der Welt mit einer katastrophalen Umweltverschmutzung zu kämpfen.

Eigentlich schmückt sich Neuseeland mit einem sehr naturverbundenen Image. Nur hier sind die Wiesen noch so richtig grün. Doch das ist ein großer Irrtum. Auch Neuseeland hat mit Überdüngung und hoher Nitrat-Belastung im Grundwasser zu kämpfen.

 

Vergiftung durch Trinkwasser

Das Grundwasser ist nur noch gut genug, um Gemüse zu bewässern. Tiere oder gar Menschen sollten es lieber nicht zu sich nehmen. Aufgrund von Kolibakterien im Leitungswasser sind sogar schon mehr als 5000 Menschen aus der Kleinstadt Havelock North an schweren Darminfektionen erkrankt. Seither wird das Leitungswasser stark mit Chlor versetztund dies ist nur ein Beispiel von vielen.

Flüsse und Seen sind schon lange nicht mehr so sauber, wie einst. Immer wieder tauchen Warnschilder mit der Aufschrift „Achtung! Das Wasser ist verschmutzt. Gesundheitsrisiko!“ auf.

 

Die Kühe sind schuld

Schuld an der Katastrophe sind die Kühe. In den letzten 15 Jahren tauschten viele Schafshirten ihre Tiere gegen Rinder. Mittlerweile leben sogar mehr Kühe als Neuseeländer auf den Inseln, denn das Geschäft boomt. Die Kühe werfen mehr ab und sind grundsätzlich profitabler - da will jeder Bauer mitmischen.

Doch eine Kuh produziert pro Tag rund 50 Kilo Urin und Kot – wohin damit? Der Großteil davon sickert in den Boden und somit ins Grundwasser. Der Nitratwert des Wassers ist mittlerweile alarmierend hoch und das hat erschreckende Folgen für die Umwelt: Dreiviertel der einheimischen Fische sind vom Aussterben bedroht.

Die langfristige Lösung ist einfach – weniger Kühe. Bis ins Jahr 2040 sollen 90% der Gewässer wieder zum Schwimmen geeignet sein. Doch bis diese Vorhaben durchgesetzt sind, senkt die Regierung einfach die Standards. So ist das Wasser immerhin in den Unterlagen und den Statistiken wieder viel sauberer.

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