Sechs VerletzteVorort von Paris: Soldaten werden von Auto angefahren

In einem Pariser Vorort wurden sechs Menschen verletzt, als ein Auto in eine Gruppe Soldaten raste. Der Fahrer ist flüchtig.

Paris: Soldaten werdne verletzt, als ein Auto in sie hinein rast
Im Pariser Vorort Levallois-Perret ist ein Auto in eine Gruppe von Soldaten gefahren.
Foto: iStock

Wie eine Sprecherin der Polizei am Mittwoch sagte, wurden bei dem Vorfall im Pariser Vorort Levallois-Perret, nur wenige Kilometer vom Pariser Stadtzentrum entfernt, zwei Soldaten schwer verletzt und vier weitere leicht.

Ein Auto, wohl ein BMW, war in eine Gruppe von Soldaten gerast, die vor der Kaserne in Levallois gerade zu ihrem Fahrzeug gehen wollten. Der Fahrer sei anschließend geflohen.

Die Polizei geht davon aus, dass der Unfall absichtlich verursacht wurde. Der Fahrer des Wagens soll darauf gewartet haben, dass die Soldaten sich auf den Weg zu ihrem Fahrzeug machen und den Augenblick dazu genutzt haben, sie anzufahren.

Die Soldaten, die angefahren wurden, gehören nach Berichten der französischen Medien zu der Anti-Terror-Operation "Sentinelle". Diese wurde in verschiedenen französischen Städten postiert, nachdem sich Anfang 2015 der Anschlag auf die französische Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" sowie einer auf einen jüdischen Supermarkt ereigneten. Die Soldaten sind unter anderem dafür zuständig Synagogen, Bahnhöfe, Flughäfen und verschiedene touristische Attraktionen, darunter auch den Pariser Eiffelturm, zu bewachen.

Zum aktuellen Zeitpunkt konnte die Sprecherin der Polizei keine genaueren Angaben zum Tathergang oder zu den Hintergründen machen.

 

(ww8)

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