GefahrWarnung: Feuerquallen-Alarm in der Ostsee

Die Anzahl der Feuerquallen in der Ostsee nimmt immer weiter zu. Schon Hunderte Badegäste klagen über Beschwerden.

In der Lübecker Bucht werden Feuerquallen immer mehr zum Problem. Schon mehr als 700 Badegäste waren allein am Donnerstag betroffen und klagten nach dem Baden in der Ostsee über Beschwerden. Sie wurden von DLRG-Rettungsschwimmern per Erste Hilfe versorgt.

Für die Strände zwischen dem Timmendorfer Strand und Haffkrug hat der Kreis Ostholstein bereits eine Warnung ausgesprochen. Und auch an den Stränden bei Lübeck-Travemünde hat die DLRG die höchste Warnstufe verhängt. Dort warnt seit Donnerstag sogar eine rote Flagge davor ins Wasser zu gehen.

Aktuell sind zwar keine Feuerquallen mehr zu sehen, doch im Wasser schwirren immer noch abgerissene und beinah unsichtbare Tentakeln der Tiere umher. Diese besitzen aktive Nesselzellen, die dem Menschen Schaden zufügen können. Sie stechen in die Haut ein und geben ein Nervengift ab. Zu den Symptomen gehören Schmerzen, Rötungen, Wärme und Schwellungen. Wegen der ähnlichen Symptome redet man bei einem Kontakt mit einer Feuerqualle auch gerne von einer Verbrennung.

Das aktuell hohe Aufkommen der Feuerquallen ist auf die Hitzewelle 2018 zurückzuführen. Das hohe Planktonwachstum während der heißen Tage hat die Vermehrung der Quallen gefördert. Aber auch die warmen Wassertemperaturen kommen ihnen sehr zugute.

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