StudieWarum du vermutlich zur Avocado-Generation gehörst und was das für dich bedeutet

Avocado-Generation - davon hast du noch nie gehört? Was hinter dem Begriff steckt und wer dazu gehört.

Soziologen bezeichnen alle Menschen, die zwischen den Jahren 1981 und 1996 geboren wurden, als Millennials, Generation Y (ausgesprochen wie das englische Wort "why", also "warum") oder Generation Me sowie Digital Natives und Peter-Pan-Generation. Weniger bekannt ist allerdings die Beschreibung "Avocado-Generation". Was steckt dahinter?

 

Glück ist wichtiger als Geld

Kurze Erinnerung: Die Generation Y definiert die Bedeutung des Erwachsenseins bekanntlich neu: Sie tun nur die Jobs, die sie glücklich machen, sorgen für eine ausgewogene Work-Life-Balance und stellen nebenbei noch kritische Fragen. Die Generation legt Wert auf Sinnhaftigkeit, Nachhaltigkeit, ein selbstbestimmtes Leben und Glück. Und das ist ihnen wichtiger als Geld. Die Generation gilt als die am besten ausgebildete Generation der westlichen Welt und heiratet eher später. 

Warum du vermutlich zur Avocado-Generation gehörst und was das für dich bedeutet
Die Avocado-Generation zieht Avocados einer Eigentumswohnung vor.
Foto: iStock/Sergey Nazarov
 

Avocado-Generation: Das steckt dahinter

Aber was hat das alles mit Avocados zu tun? Nun ja, fangen wir bei dem Umstand an, dass die Generation Y eine hohe Affinität zur Technologie hat. Diese Affinität ist mitunter allerdings ziemlich extrem bis gefährlich, denn laut Studien prüfen etwa 70 Prozent der Handynutzer dieser Generation stündlich ihren Smartphonebildschirm. Nicht zuletzt wohl auch durch Instagram.

Da werden Karrieren als Influencer*innen gemacht - und da kommen wir zum Begriff der "Avocado-Generation": Millennials lieben Avocado-Toast genauso wie ihr iPhone und Sneakers. Klingt stereotypisch? Tatsächlich hat eine von Harris Poll und RealityMogul durchgeführte US-Studie gezeigt, dass 47 Prozent der jungen Menschen im Alter zwischen 18 bis 34 Jahren eher bereit sind eine Monatsmiete für ihre Wohnung abzudrücken, anstatt sich Eigentum zuzulegen, um sich den Luxus des Essen gehens, Reisens - oder ein Avocado-Toast leisten zu können. Das könnte die über 1,5 Millionen Beiträge bei Instagram zum Hashtag #avocadotoast erklären ...

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