Die AbrechnungWarum wir bei Lebensmitteln nicht sparen sollten: Das Portmonee als Waffe!

Es herrscht Preiskampf bei den Discountern. Seit einigen Tagen geht es um die Wurst. Und ums Fleisch. Ein Pfund Hackfleisch, dass weniger kostet, als eine Dose Katzenfutter. Kann das gut gehen?

Das Portmonee als Waffe
Foto: FooTToo / iStock

Ernährungsspezialist Patric Heizmann macht uns die Problematik unserer Lebensmittel klar: Nur 13 % des Einkommens investieren wir in unsere Lebensmittel. Das ist der niedrigste Wert in ganz Europa. Der Lebensmittelmarkt ist ein extrem umkämpft. Und es geht hart zu. Nicht nur für die beinahe rechtelosen Tiere. Sondern auch für die Erzeuger. Denn: Wer im „Big Business“ der bundesweit agierenden Discounter mitmischen will, lebt knapp über der Existenzgrenze. Oder auch mal knapp drunter, wenn der Preiskrieg droht. Irgendwie durchhalten heißt dann die Devise. Bis der Konkurrent wegknickt und wieder Luft nach oben ist.

 

Nicht nur die Tiere leiden...

Fachmann Patric Heizmann legt die Fakten auf den Tisch: Mal abgesehen von den Tieren leidet der Verbraucher noch mehr. Nicht im hier und jetzt. Sondern eher übermorgen. Weil die Qualität des mit artfremden Futter versorgte Nutzfleisch früher oder später auch unser eigenes Fleisch in Mitleidenschaft zieht. Wenn Hühner so mit Antibiotika vollstopft werden, das sich im gegessenen Vogelfleisch auch nachweisen lässt, dann wird zumindest klar, warum die Hühnersuppe heute bei Erkältungen so gut wirkt. Was dann aber wohl mit den sensiblen Bakterien der Darmflora geschieht, die letztendlich die wichtigste Barriere für potentielle Eindringlinge darstellen?

Wer von seinem Fleisch- und Wursterzeuger erwarten, dass er seine Hühner morgens wachküsst und die Euter seiner Kühe mit Babyöl massiert bevor die abgemelkt werden, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Der Landwirt muss mit so niedrigen Margen arbeiten, dass er abends wahrscheinlich selbst auf der Wiese grasen geht, um irgendwie satt zu werden...

 

Der Fachmann sagt: „ Die erfolgreichste Waffe ist das Portmonee“

Gerne schieben wir die Schuld für „krankes Fleisch“ auf die anderen, die Produzenten. Ist einfacher. Weil wir nichts verändern müssen. Erlernte Hilflosigkeit. Dabei sind es wir, die genau diese katastrophalen Zuständen der Massentierhaltung heraufbeschwören. Wir entscheiden mit unserem Portmonee. Tag für Tag. Natürlich kauft der Konsument dort ein, wo es billig ist. Insbesondere dann, wenn das Geld knapp ist. Wer will das verurteilen? Aber nicht jeder hat eine knappe Kasse. Und dennoch wird Billigshopping betrieben. Weil gesunde Nahrung einen verhältnismäßig niedrigen Level im Vergleich zu Statussymbolen, Mobilität und den neusten elektronischen Schnickschnack hat.

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Genau das ist ist gefährlich: Selbst wenn wir heute billigen „Sprit“ (Industriegepanschtes) tanken, läuft unser „Motor“ (der Organismus) bis an die Leistungsgrenze oftmals ohne zu zucken, ruckeln und meckern. Bis sich ein Systemzusammenbruch ankündigt, der dann nur unter maximaler Anstrengung abzuhalten wäre.

Gut, dass es dann noch als letzte Instanz die Pharmaindustrie und Ärzte gibt. Die sollen dann den „Motor“ wieder zum Laufen bringen. Irgendwie. Der läuft dann zwar nicht mehr so rund wie links der 30, aber man ist wieder in der Lage, weiter in billigsten Nahrungsmüll zu investieren. Um dann noch ein paar Jahre länger den Arbeitskollegen die neusten Urlaubsfotos auf dem neusten Smartphone zu demonstrieren. Unser Experte gibt hier ein paar Tipps für die Zukunft:

 

Bio? Logisch!

Dies soll ein Aufruf sein. Zumindest an die finanziell Stärkeren der Gesellschaft. Die Investition in Lebensmittel aus regionalem Anbau (z.B. zu erkennen am Label „Regionalfenster“ – was auch gleichzeitig noch die Ökobilanz aufhübscht). Und in Nahrung mit Biosiegeln. Dort gibt es zumindest einen gewissen Standard, der natürlich auch verbesserungsfähig ist, aber sich in die richtige Richtung bewegt. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, kauft nur Produkte mit Demeter-Siegel. Die pflücken ihre Schweine nur bei Vollmond, wenn die Venus im dritten Fenster des Neptuns übernachtet.... oder so ähnlich.

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Über den Tellerrand schauen

Hast du schon mal Tofu probiert? Zwar schmeckt die Naturversion wie schnittfestes Wasser. Aber mittlerweile gibt es die geschmacklosen Blöcke auch mit diversen Kräutern fertig zu kaufen. Und wenn du nur mal mutig bist und es statt Fleisch probierst, bleiben sicher ein paar von euch ab und zu dort hängen und futtern ungequältes, medikamentenfreies Sojaendprodukt. Womöglich frei von genetischen Veränderungen. Aber das wäre wieder ein anderes Thema...

Langjähriger Ernährungsexperte Patric Heizmann, zeigt dir in seinem kostenlosen Online Seminar, 7 wichtige Regeln für einen gesunden& vitalen Körper. Falls du etwas für deine Gesundheit machen möchtest, solltest du dabei sein.

 
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