LandwirtschaftWegen Afrikanischer Schweinepest: Jäger töten mehr Wildschweine, als im Vorjahr

Mittlerweile sind es 820.000 Wildschweine, die aus Angst vor der afrikanischen Schweinepest getötet wurden. Und immer noch bangen Landwirte vor hohen wirtschaftlichen Schäden, sollte sich die Krankheit ausbreiten.

5200 Ausbrüche der afrikanischen Schweinepest soll es laut Angaben in diesem Jahr in der EU schon gegeben haben, schreibt das Onlineportal „tz.de“. Und die Angst vor weiteren Ausbrüchen ist groß. Erst Mitte September war die Krankheit bei zwei Wildschweinen in Belgien bestätigt worden. Bisher wurden im Jagdjahr 2017/2018 deswegen 820.000 Wildschweine getötet, um einen weiteren Ausbruch zu verhindern. Bisher sind es 40 Prozent mehr, als im Vorjahr.

„Die Jäger haben ihre Hausaufgabe mit Blick auf die drohende Afrikanische Schweinepest gemacht“, sagt Landesjägermeister Jörg Friedmann zum „Schwarzwälder Boten“. Er bewertet damit die Zahlen im Kreis Rottweil. Hier sind es 71 Prozent mehr getötete Wildschweine als im Vorjahr. Fachleute haben schon früh befürchtet, dass der hohe Wildschweinbestand die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest begünstigen könnte. Zum Schutz hatte die Bundesregierung die Schonzeit für Wildschweine im Februar aufgehoben, berichtete die „Zeit“.

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