KanadaWegen Ausgangssperre: Frau führt ihren Mann Gassi

Eine Frau führte in der kanadischen Provinz Québec ihren Mann an der Leine Gassi um die abendliche Ausgangssperre zu umgehen.

Erstaunlich, was Menschen einfällt, um eine Regel zu umgehen. Eine Frau aus der kanadischen Provinz Québec war besonders kreativ: Sie führte ihren Mann an der Leine aus - und bezeichnete ihn vor der Polizei als ihren "Hund".   

 

Frau geht mit "Hund" Gassi

Wer in der Provinz Québec wohnt, darf die Wohnung derzeit aufgrund der Corona-Pandemie zwischen 20 und 5 Uhr nur in Ausnahmefällen verlassen. Dazu zählt auch ein Spaziergang mit dem Hund, jedoch nur in einem Radius von einem Kilometer.

Eine Frau aus der Stadt Sherbrooke (nahe Montréal) nutzte diese Ausnahme auf ihre ganz spezielle Weise: Wie Spiegel-Online unter der Berufung auf die Nachrichtenagentur AFP berichtet, lief sie nach 20 Uhr mit ihrem Mann durch die Straßen - an einer Leine. Als sie von der Polizei auf ihren Verstoß angesprochen wurde, entgegnete sie, "mit ihrem Hund" Gassi zu gehen. 

Wegen Ausgangssperre: Frau führt ihren Mann Gassi
Eine Frau aus dem kanadischen Québec hat ihren Mann wie einen Hund spazieren geführt um die abendliche Ausgangssperre zu umgehen.
Foto: iStock/Alvaro Hernandez Sanchez/Symbolbild
 

Bußgeld von fast 1000 Euro

Weil die Beamten den Eindruck gehabt haben, die Frau wolle sie "auf die Probe stellen", verhängten sie ein Bußgeld von umgerechnet 970 Euro. Die Strafzahlung beeindruckte die Frau offenbar nicht. Sie sagte den Polizisten, sie habe trotz der Ausgangssperre vor, jeden Abend das Haus zu verlassen.

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