Neue StudieWegen Corona-Lockdown: So viel Gewicht hat Deutschland zugelegt!

Einer neuen Studie des Robert-Koch-Instituts zufolge haben die Deutschen im Corona-Lockdown zugenommen.

Im Corona-Lockdown haben die Menschen in Deutschland scheinbar mehr zugelangt als sonst. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat in einer neuen Studie herausgefunden, dass die Deutschen nach den deutlichen Beschränkungen zur Eindämmung des Virus im März an Gewicht zugelegt haben.

 

Während Corona-Lockdown: Deutsche haben zugenommen

"Körpergewicht und Body Mass Index (BMI) haben seit Einführung der Eindämmungsmaßnahmen zugenommen", so die RKI-Forscher in der Studie, die am Mittwoch (9. Dezember) veröffentlicht wurde. Unter Umständen sei das gestiegene Gewicht darauf zurückzuführen, dass sich Ernährung und Bewegung durch die Maßnahmen verändert haben, heißt es weiter.

Das mittlere Körpergewicht habe im Zeitraum April bis August 2019 77,1 Kilo betragen. Im gleichen Zeitraum in 2020 lag es dagegen bei 78,2 Kilo. Beim mittleren BMI war zudem eine Steigerung von 25,9 im April bis August 2019 auf 26,4 im gleichen Zeitraum in diesem Jahr zu verzeichnen.

 

Befragte nennen wenig Bewegung und ungesundes Essen als Gründe für Gewichtszunahme

Für die Studie wurde eine Telefonumfrage bei Menschen ab 15 Jahren im Zeitraum von April 2019 und September 2020 durchgeführt. Die rund 23.000 Teilnehmenden sollten dabei auch ihr Gewicht und ihre Größe angeben. In einer Online-Befragung wurden darüber hinaus auch die Gründe der Gewichtszunahme erfragt. Die häufigsten Antworten: wenig Bewegung und schlechte Ernährung.

6 Gründe wieso du zunimmst, ohne mehr zu essen

Die Bevölkerung ist in den letzten Jahren zwar immer schwerer geworden, doch zwischen 1994 und 2007 betrug die Zunahme bei Männern und Frauen im Alter von 45 bis 64 Jahren im Durchschnitt nur rund 250 Gramm, berichtet das RKI.

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