PreisschockWegen Hitzewelle: Diese Lebensmittel werden jetzt teurer

Die Auswirkungen der langen Trockenheit erreichen nun auch die Verbraucher. Wegen der schlechten Ernte steigen die Lebensmittelpreise. Doch welche Produkte werden tatsächlich teurer?

Der Sommer war lang und dürr, die Ernte fiel folglich knapp aus. Vom heißen Sommer ging eine Kette von Ereignissen aus, die nun beim Verbraucher ankommt – und der wird nicht begeistert sein. Die Auswirkungen bemerkt der Verbraucher vor allem bei Milch, Mehl und Gemüse. Hitzebedingt sind die Milchmengen zurückgegangen, schreibt „buisnessinsider.de“. Deswegen steigen die Preise für Butter, Pulverprodukte und Käse. Es sei sogar denkbar, dass die Preise teuer bleiben und die Drosslung der Milchproduktion über den Sommer hinausgeht.

Auch für Mehl sind die Weltmarktpreise gestiegen, berichtet „t-online.de“. Allerdings könne die Dürre keine Begründung für den steigenden Getreidepreis sein, denn der Rohstoffpreis beträgt weniger als fünf Prozent am Preis für Brot und andere Backwaren, erklärt Herbert Funk von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, schreibt der „Business Insider“. „Es müssten noch weitere Ausfälle hinzukommen, damit der Preis noch weitersteigt.“

Auch der Preis von Gemüse, wie Salat, Möhren und Zwiebeln steigt. Der Eisbergsalat liegt mittlerweile bei rund 1,02 Euro pro Stück. Im vergangenen Jahr lag der Preis bei etwas 60 bis 70 Cent. Glücklicherweise geht der Preis von Tomaten und Zucchini jedoch zurück, weil dieses Gemüse sehr wärmeliebend ist.

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