FeuerwehreinsatzWerdohl: Schwarze Witwe sorgt für Giftspinnen-Alarm im Sauerland

Im Sauerland wurde eine Schwarze Witwe entdeckt, die mit einer Lieferung aus den USA ins Land kam. Die Giftspinne sorgte für großes Aufsehen. Es kam sogar zum Feuerwehreinsatz.

Im Industriegebiet bei Werdohl in Rheinland-Pfalz wurde am Donnerstagnachmittag eine vermutliche Giftspinne aus Amerika entdeckt. Beim Öffnen einer Kiste gelangte der blinde Passagier ins Freie. Mitarbeiter der Firma, die das Paket erhalten hatten, gelang es noch ein Foto des Insektes zu machen. Der Verdacht: Es könnte sich um eine Schwarze Witwe handeln.

Der Biss einer Schwarzen Witwe ist zwar giftig, aber nur in Ausnahmefällen tödlich. Dennoch wurde die Feuerwehr alarmiert, da es sich um ein ausländisches Exemplar handelte. Die Beamten gingen daher mit der entsprechenden Vorsicht vor. Sie trugen Schutzkleidung und verschlossen ihre Hosenenden mit Kabelbindern, wie der Feuerwehrleiter Kai Tebrün am Donnerstagabend erklärte.

Das Kiesbett am Firmengebäude wurde von der Feuerwehr intensiv abgesucht, denn hier wurde die Spinne zu Letzt gesehen. Mit ihren CO2-Feuerlöschern schockfrosteten die Beamten das kleine Areal und räumten die Kiessteine zur Seite. Schließlich fanden sie die nun tote Spinne.

Sie wurde in den Kölner Zoo geschickt. Hier sollen Untersuchungen zeigen, ob es sich wirklich um eine Schwarze Witwe handelt.

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