VirusWest-Nil-Fieber: Immer mehr Todesfälle wegen Killermücken

Das West-Nil-Fieber fordert immer mehr Tote. In Griechenland starben bisher 22 Menschen an der Krankheit. Auch in Deutschland ist das Virus bereits nachgewiesen.

Das West-Nil-Fieber scheint Überhand zu nehmen. Der durch Mücken übertragene Virus forderte in diesem Jahr bereits 22 Tote in Griechenland, berichtet „oe24.at“. Fast 180 Infektionen gab es in diesem Jahr. Und in Griechenland erkranken und sterben die Menschen weiter an dem Virus, welches mittlerweile auch in Deutschland nachgewiesen wurde.

Auf der Halbinsel Peloponnes und in den ländlichen Regionen rund um Athen sowie im Gebiet der Hafenstadt Thessaloniki wurden die meisten Menschen infiziert. Im Urlaubsparadies Griechenlands werden derzeit noch 24 Menschen in Krankenhäusern behandeln, zwölf von ihnen liegen immer noch auf der Intensivstation.

Das West-Nil-Virus wird von bestimmten Stechmücken verbreitet. Eulen-, Greif- und Rabenvögel sind die wichtigsten Wirte des Virus, schreibt der „MDR“. Der Virus kann neben Menschen auch für Pferde gefährlich werden. Tode durch den West-Nil-Virus wurden in Deutschland bisher noch nicht registriert. Nur im oberbayrischen Kreis Ebersberg starb ein Bartkauz in einem Wildpark an dem Erreger, so teilten die zuständigen Behörden mit. Auch in Halle verstarb ein Bartkauz an der Krankheit. Die beiden Orte liegen 25 Kilometer voneinander entfernt.

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