Nach Frühlings-TemperaturenWetter-Absturz: Kommt jetzt der Winter zurück?

Heute beginnt der meteorologische Frühlingsanfang. Doch so richtig mild sind die Wetter-Aussichten für den März nicht.

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Mit dem 1. März startet der meteorologische Frühlingsanfang. Und der beginnt zunächst tatsächlich mild: Hoch "Jacqueline" beschert uns Temperaturen von bis zu 17 Grad am wärmsten Tag der Woche, dem Mittwoch. Doch schon ab Donnerstag strömt eine Kaltfront aus Russland zu uns - und es wird wieder kalt. 

 

Kommt der Winter am Wochenende zurück?

Ja, denn schaut man auf die Temperaturen, wird es deutlich kühler: So erreicht das Thermometer am Donnerstag nur noch maximal  7 Grad im Norden und - immerhin - bis zu 14 Grad am Oberrheingraben, schreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf seiner Website. Nachts kühlt es im Norden auf winterliche -3 Grad ab, während im Süden 3 Grad Plus erwartet werden. "Am Freitag am Alpenrand bedeckt und weitere Schneefälle, sonst zunehmend auflockernd und trocken. Tageshöchstwerte zwischen 5 und 8 Grad. Der Wind weht schwach aus nördlichen Richtungen. In der Nacht zu Samstag vielerorts klar, strichweise Bildung von Dunst- und Nebelfeldern. Tiefstwerte zwischen -2 und -5 Grad, über Schnee lokal auch strenger Frost."

Wetter-Absturz: Kommt jetzt der Winter zurück?
Frieren die Krokusse wieder ein?
Foto: IMAGO / Rene Traut
 

DWD: Winter war 2020 zu warm 

Kalt wird es also wieder, aber die Trendprognose ab dem 8. März lautet, so der DWD: "etwas milder und unbeständiger." Einen richtigen Wintereinbruch brauchen wir demnach nicht zu befürchten, aber bis es längerfristig mild bleibt, müssen wir uns wohl noch etwas gedulden. 

Nach einem aktuellen Bericht des DWDs war der Winter 2020/2021 mit einer Durchschnittstemperatur von 1,8 Grad zu warm - zum zehnten Mal in Folge. Damit lag der Wert um 1,6 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Während die erste Februarhälfte sehr kalt war, zeigte sich die zweite sehr mild (sechs Tage in Folge wurden vielerorts 20 Grad gemessen) und erreichte "das andere Extrem", so der DWD. Dafür sei der Winter sonniger und schneereicher als üblich gewesen. 

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