Wetter-VorhersageWetter am Donnerstag: zwei Tiefs bringen Schneeregen und Graupelschauer

Wie wird das Wetter am letzten Donnerstag des Jahres 2017 ausfallen? Laut dem wetter.com-Meteorologen Kai Zorn wird es unbequem.

Inhalt
  1. Wind und kalte Temperaturen
  2. Zwei Tiefs über Deutschland - akute Glättegefahr
  3. Regen, Schneeregen, Graupelschauer am Donnerstag
  4. Westwind bis Stärke 6
  5. Drittes Tief kommt zum Jahreswechsel

Zwei gegen Einen ist ja sowas von ungerecht! Deutschland befindet sich am heutigen Donnerstag in der Zwickmühle: Da kommt zum einen ein kräftiges Tief aus Südskandinavien auf uns zu. Zum anderen kommt ein mindestens ebenso kräftiges Tief aus Italien zu uns rüber.

 

Wind und kalte Temperaturen

Was diese Kombination bei uns bewirkt, ist nicht etwa die dänische Gemütlichkeit Hygge gepaart mit köstlichem Tiramisu und erfrischendem Chianti. Unser Meteorologe Kai spricht eher von "jeder Menge Wind und recht kalten Temperaturen." Wie eklig ist das denn, bitteschön?!

Statt Pizza und Glücksgefühl gibt es feuchte und kalte Luft über Deutschland. Wenig verwunderlich, und trotzdem enttäuschend.

 

Zwei Tiefs über Deutschland - akute Glättegefahr

Meteorologe Kai versucht uns aufzumuntern, spricht von einem "Hauch von Winter, den wir genießen" sollten. Doch kaum wollen wir dem Winter eine wahre Chance geben, verweist Kai noch schnell auf die Anführungsstriche während seiner Rede. Denn "genießen" sollten wir dann doch nicht so wortwörtlich nehmen. Schließlich werde der Donnerstag "ein sehr ungemütlicher Tag."

Von Schneefällen über der Südhälfte Deutschlands sowie Schneeregen und Regen in Tiefenlagen (wie etwa der Metropolregion Rhein-Neckar, den Rhein entlang am Untermain) ist plötzlich die Rede. Und dann packt Kai richtig aus: In den Niederungen Sachsens und im südlichen Brandenburg wird es: regnen. In höheren Lagen gibt es Schnee - und mit ihm akute Glättegefahr (vor allem in den Mittelgebirgen und im Alpenvorland). "Hier drohen lokal auch Schneeverwehungen - vor allem in höheren Lagen..." murmelt Kai vor sich her. Doch uns entgeht nichts - da kann er sich noch so sehr für dieses nordische Schietwetter schämen!

 

Regen, Schneeregen, Graupelschauer am Donnerstag

Rund um die Nordsee sind am Donnerstag ein paar Schauer unterwegs, erst am Nachmittag soll es sich beruhigen. Wobei "beruhigen" wieder relativ ist: Vom nördlichen Ruhrgebiet bis zur Nordsee rauf gibt es noch Schneeregen und Graupelschauer. "Dazwischen gibt es aber immer wieder längere trockenere und sonnige Phasen!", wirft Kai hastig hinterher. Ein sehr kleiner Trost für diejenigen, die sich auf Hygge und Pasta gefreut haben...

Die Temperaturen erreichen Höchstwerte von 0 bis 6 Grad, in höheren Lagen des Alpenvorlandes und im Allgäu sogar nur -2 Grad. Wir sind zutiefst erschüttert.

 

Westwind bis Stärke 6

Und Kai wird nicht müde mit seinen düsteren Prognosen: "Sehr zackiger und ruppiger Westwind der Stärke 3 bis 4" (im Norden Windstärk 5 bis 6) wird uns den Rest geben. Der Wind sorgt - wie sollte es auch anders sein - "natürlich" für deutlich kältere gefühlte Temperaturen. So werden aus den tatsächlichen -2 Grad schnell gefühlte -6 Grad am Alpenrand und aus den realen 6 Grad nur gefühlte 2 Grad in Mitteldeutschland. Igitt!

Am Abend schneit es im Südosten ein wenig, ansonsten gibt es wohl längere trockene Phasen. Kai kommentiert diesen kleinen Wetterumschwung mit "es ist ganz nett" - wobei er sicherlich weiß, dass "Nett" der kleine Bruder von....naja, lassen wir das...

 

Drittes Tief kommt zum Jahreswechsel

Dass es am Wochenende - also zum anstehenden Jahreswechsel - nicht besser wird, kann man schon erahnen. Zu den zwei Tiefs wird sich ein drittes Tief gesellen, welches vom Atlantik auf uns zukommt. Und ja, es bringt ein Gastgeschenk mit. Und nein, es wird keine Köstlichkeit sein.

Da bleibt uns nichts anderes übrig, als selbst für unser Wohlbefinden zu sorgen. Wenn mich jemand sucht: Ich bin dann auf der Couch und warte auf den Pizza-Lieferanten...

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(ww7)

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