Düstere PrognoseWetter im Juli: Extreme Dürre in Deutschland - und kaum Regen in Sicht

Nach der extremen Hitze und kaum Regen kommt erneut eine Dürreperiode auf Deutschland zu: Der Juli soll kühler werden - aber Niederschlag ist nicht in Sicht. Welche Folgen hat die Trockenzeit für uns?

Inhalt
  1. Europa-Wetter: Deutschland trockener als andere Länder
  2. Dürreperiode 2019: Das sind die Folgen
  3. Temperaturen im Juli: Kälter als in Nordamerika

Der Juni brach alle Temperatur-Rekorde und wie sieht es im Juli aus? Wenn sich die langfristige Prognose der US-Wetterbehörde NOAA bestätigt, fällt in den kommenden Wochen kaum Niederschlag in Deutschland. Wie 2018 könnten wir es mit einer Dürreperiode zu tun bekommen. Damit hätten wir wüstenartige Zustände wie auf den Kanarischen Inseln.

 

Europa-Wetter: Deutschland trockener als andere Länder

Die Monatsprognose von NOAA deutet darauf hin, dass Deutschland im europäischen Vergleich eine extreme Trocken-Phase im Juli haben wird - vor allem im Vergleich mit den anderen Ländern. Den Grund erklärt der Diplom-Meteorologe Jürgen Schmidt vom Onlineanbieter WetterKontor gegenüber ,Bild': „Viel Regen kommt weiterhin nicht runter, relativ viel Regen gibt es eigentlich nur im Nordosten und an den Alpen: Der Grund ist, dass die feuchte Luft eher im Norden und an den Alpen liegt. In der Mitte und im Westen ist eher ein Hochdruckeinfluss des Azorenhochs Winnie.“

 

Dürreperiode 2019: Das sind die Folgen

Das Umweltbundesamt warnte kürzlich vor einer ernstzunehmenden Knappheit der Ressourcen. Bäche und Flüsse trocknen aus. So fehlen laut Informationen des ,Tagesspiegel' Brandenburg im Speicherbereich Lausitz etwa 30 Millionen Kubikmeter Wasser. In Dresden musste der Güterverkehr auf dem Wasser eingestellt werden. Die Einwohner in Cottbus wurden dazu angehalten, kein Wasser mehr aus Flüssen oder Seen zu pumpen. 

 

Temperaturen im Juli: Kälter als in Nordamerika

Während im Norden Deutschlands laut ,Wetter.de' erstmal keine Hitzewelle erwartet wird, kann es in den südlichen Bundesländern überdurchschnittlich warm werden. "Sicher sind derart langfristigen Prognosen nicht. Aber die Tendenzen deuten auf einen ziemlich trockenen Juli hin", schreibt das Portal.

In Alaska werden in den nächsten Tagen Temperaturen von mindestens 30 Grad - dort, wo in der Regel Schnee liegt und die Temperaturen im Sommer nicht höher als 21 Grad sind. Der Juni war laut US-Wetterbehörde der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen mit einer Durchschnittstemperatur von 16 Grad. 

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