WetterprognoseWetter: Wintertief Peter bringt Schnee und Glatteis zum Wochenende

Inhalt
  1. Winter-Tief Peter bringt Schnee und Glatteis
  2. Am Samstag wird es stürmisch
  3. In Norddeutschland nass, im Süden trocken
  4. Glatteisgefahr und Graupel am Sonntag
  5. Montag beginnt mit Schnee und Regen

Am Wochenende wird's frostig: Meteorologen warnen vor Tief Peter. Er bringt Schnee und Glatteis nach Deutschland.

Jetzt kommt er wohl, der Winter. Und sein Name ist Peter. Er soll schon in der Nacht zum Freitag, dem 17. November, in Deutschland ankommen (außer er kommt mit der Bahn, dann verspätet er sich vermutlich...).

Wintertief Peter hat kalte Polarluft im Gepäck. Die scheint so schwer auf seinem Rücken zu lasten, dass die Schneefallgrenze unter diesem Gewicht sinkt. Das heißt für uns Menschen und Tiere: In zahlreichen Regionen kommt es am Wochenende zu Glatteis auf den Straßen!

 

Winter-Tief Peter bringt Schnee und Glatteis

Doch woher kommt Peter eigentlich? Das Wintertief kommt aus dem Nordwesten nach Deutschland gereist. Und wie es da wettertechnisch aussieht, werden wir zu spüren bekommen: Am Freitag bricht der Regen über Deutschland ein, teilweise wird es neblig-trüb (vielleicht ein Trick von Peter, damit wir die Wetteraussichten nur schwammig entziffern können).

Für die Alpen scheint sich Peter aber doch noch erwärmen zu können: Hier gibt es statt Nebel tatsächlich Sonne! Die Temperaturen fallen aber auch hier auf knapp über dem Gefrierpunkt. So ganz wohlgesinnt scheint Peter der alpinen Region also doch nicht zu sein!

Im Norden Deutschlands bleibt es dagegen warm - im entferntesten Sinne. In Hamburg bleiben die Temperaturen - zumindest am Freitag - bei etwa 9 Grad Celsius. An der Nordsee gibt es dann auch noch böigen Wind - die See scheint also gegen Peter zu rebellieren.

 

Am Samstag wird es stürmisch

Den (vorersten) Höhepunkt der Rebellion gibt es dann am kommenden Samstag, dem 18. November. Da wird es noch windiger, stürmischer - und der Nordsee kommt die Ostsee zur Hilfe, die Sturmböen hervorruft. Auch auf den Bergen und im Flachland wird es nun unruhiger in der Luft. Langhaarigen Frauen und Männern raten wir ausdrücklich zu Haargummis und / oder Mützen zu greifen.

Am Samstag liegt Peters Schneegrenze dann bei 600 bis 500 Metern. Auch Gewitter kramt Peter aus seinem Gepäck hervor. Die gefühlte Temperatur wird in dieser Schnee-Gewitter-Wind-Kombination also weit unter den tatsächlichen 9 Grad Celsius liegen. Da helfen nur dicke Kuschelsocken, heißer Tee und herzhafte Mahlzeiten, die kälteresistenten Winterspeck hervorzaubern.

 

In Norddeutschland nass, im Süden trocken

Am besten ist es, das Haus am Samstag gar nicht erst zu verlassen. Meteorologen und Ärzte warnen vor der Gefahr durch Schneematsch und überfrierende Nässe - in unserem Fachjargon Glatteis genannt - die Unfälle verursachen kann.

Im äußersten Süden dagegen - also in den Regionen, wo nur Auserwählte wissen, dass man geografisch noch zu Deutschland gehört! - bleibt es am längsten trocken. Schnee und Regen scheinen hier wohl nicht willkommen zu sein.

Wer jetzt schon einplant, am Samstag über das Wetter zu schimpfen, sollte an dieser Stelle nicht mehr weiterlesen - denn es wird noch schlimmer!

 

Glatteisgefahr und Graupel am Sonntag

Am Sonntag, dem 19. November 2017, sinkt die Schneefallgrenze auf 400 bis 300 Meter. Da sind wohl einige Schneeflocken kuschelbedürftig. Die Höchsttemperaturen liegen dann nur noch bei 2 bis 8 Grad Celsius. Wo es nicht so schneit wie im Bergland und in den Alpen, regnet es dann - entweder das übliche Wasser vom Himmel oder aber die raren Graupel.

Am Sonntag sollten dann auch die Hartgesottenen lieber einen Couchtag einlegen, statt das Haus zu verlassen. Dort droht nämlich erhebliche Gesundheitsgefahr! Entweder man bricht sich ein Bein auf den glatten Straßen. Oder man steigt ins Auto (bitte nur mit Winterreifen!) und verursacht einen Blechschaden (armes Auto!). Oder man entscheidet sich für die Bahn und bereut es aus den üblichen Gründen (Verspätung, Totalausfall, Entgleisung...) sofort wieder - man schone doch bitte den eigenen Geduldsfaden am Wochenende!

 

Montag beginnt mit Schnee und Regen

Und am Montag? Da wird es nicht besser. Dann wird es vielerorts immer noch regnen oder schneien. Und dann werden auch die Süddeutschen nicht mehr verschont. Hier werden die Niederschläge sogar noch stärker ausfallen, als anderswo. Überall gibt es Frost (diejenigen, die Auto und Bahn stehen lassen und lieber Fahrrad fahren, sollten jetzt wirklich vorsichtig sein!). Einzige Ausnahme: der äußerste Westen Deutschlands. Hier bleibt es frostfrei - vorerst zumindest...

Auch interessant:

>> So lüftest du im Winter richtig

>> Richtig heizen: Mit diesen Tipps sparst du bares Geld

>> Wetter: Droht uns der Jahrhundertwinter 2017 und 2018 in Deutschland?

>> Bloß nicht Eiskratzen! Sieben Todsünden, die deinem Auto im Winter schaden

>> Mit diesen Tricks bekommst du deine Autoscheiben ganz schnell eis-frei

>> Keine Winterreifen? Warum du kein Bußgeld zahlen musst!

(ww7)

Kategorien: