Wetter zu Weihnachten: Sturmhafte Böen und Dauerregen

Das Wetter am Weihnachtswochenende wird dank sturmhafter Böen und Dauerregen so richtig ungemütlich. 
 

Inhalt
  1. Wetter zu Weihnachten: Kein Zuckerschlecken 
  2. Hohoho: Rekordtemperaturen, Sturm und Dauerregen
  3. Warm, aber alles andere als gut

Sich die Vorfreude auf Weihnachten dieses Jahr nicht verderben zu lassen, ist gar nicht so leicht: Das Wetter spielt verrückt und bringt neben sturmhaften Böen in den kommenden Tagen auch noch Dauerregen. Damit scheint die Frage, ob wie weiße oder heiße Weihnachten bekommen, geklärt: Es wird tatsächlich warm, aber vor allem nass und stürmisch

 

Wetter zu Weihnachten: Kein Zuckerschlecken 

Bevor wir am 24. Dezember endlich unsere Geschenke auspacken und uns am Festbraten sattessen dürfen, müssen wir uns warm anziehen. Oder treffender gesagt: wasserfest anziehen. Nachdem der Dezember mit regelrechtem Hitzewellen-Wetter bei Plus 18 Grad gestartet war und danach mit eisiger Kälte und Glatteisgefahr genervt hatte, regnet er sich jetzt ein. Das sagt der Deutsche Wetterdienst voraus. 

 

Hohoho: Rekordtemperaturen, Sturm und Dauerregen

In Mittel- und Süddeutschland werden von Samstag bis Montag Temperaturen im zweistelligen Bereich vorhergesagt. Ein schwacher Trost dafür, dass bereits am Freitag im westlichen Mittelgebirge und im Schwarzwald Dauerregen einsetzt und im Westen, Süden sowie in weiten Teilen Mitteldeutschlands heftige Sturmböen aufkommen. Im Bergland können diese Winde Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h erreichen. In der Nacht zum Samstag kommt es dann auch im Norden und Nordosten zu Sturmböen. In den Hochlagen des Schwarzwaldes rechnen die Experten sogar mit orkanartigen Böen um 110 km/h und am Feldberg mit bis zu 140 km/h.
Für Teile des süddeutschen Mittelgebirges sowie für die Alpen ist Dauerregen vorhergesagt: Bis Samstagfrüh fallen bis zu 50 l/qm Regen, im Schwarzwald und Allgäu in exponierten Lagen könnten die unwetterartiger Niederschlagsmengen bis zu 70 l/qm erreichen. Dauerregen herrscht auch in den westlichen Mittelgebirgen und bringt hier bis zu 40 l/qm.

 

Warm, aber alles andere als gut

Erst am Weihnachtstag selbst, also am Montag, soll sich das Wetter wieder beruhigen. Dann sind Temperaturen bis zu 13 Grad möglich – bei einziehender Sonne und weniger Regen
Experten sehen in den Rekordtemperaturen zu Weihnachten einen eindeutigen Beweis für den Klimawandel. Der DWD meldete, dass 2018 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 gewesen sei und zitiert Prof. Dr. Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD): 
"Diese auffällige Ballung warmer Jahre zeigt ganz klar: Die Erwärmung ist ungebremst, der Klimawandel hat Deutschland im Griff."


 

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