Messenger-AppWhatsApp: 2019 verändert sich der Messenger offenbar radikal

Die vielen Änderungen bei WhatsApp beunruhigen nicht nur die Millionen Nutzer, sondern auch die Gründer der Messenger-App. Wie wird WhatsApp bald aussehen?

Seit Facebook den Messenger WhatsApp im Jahr 2014 für sage und schreibe 22 Milliarden Dollar gekauft hat, hat sich viel verändert. Dabei sollte genau das eigentlich nicht passieren. Nutzer fürchteten damals um die Sicherheit ihrer Daten. Zu Recht, wie sich zeigte, denn 2016 bestätigte Facebook die Datenweitergabe von der Messenger-App an den Großkonzern.

 

Der Kommerzielle Druck steigt

Beim Kauf wurde den WhatsApp-Gründern zugesichert, dass Facebook fünf Jahre lang keinen kommerziellen Druck ausüben würde. Dies sagte Ex-Chef und Mitgründer Brian Acton dem „Forbes“-Magazin Ende September. Doch diese besagte Frist endet 2019. Ab dann soll Werbung in den Messenger integriert und das werbefreie Image von WhatsApp verabschiedet werden.

Zu Beginn soll die Werbung nur in der „Status“-Funktion geschaltet werden. Die privaten Chats sollen zumindest vorerst werbefrei bleiben. Genau an diesem Punkt hatten die Gründer Brian Acton und Jan Koum Angst um ihre Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im Messenger. Acton glaubt, dass es nicht mehr lange dauert, bis diese aufgeweicht werden wird, damit zu den im Chat geführten Gesprächen passende Werbung angezeigt werden kann. Zudem sollen Unternehmen über WhatsApp direkt mit Nutzern kommunizieren können. Doch immerhin für diese Funktion soll ein Einverständnis des Nutzers benötigt werden.

 

Milliarden durch Werbung

Die Facebook Vizepräsidentin für globale Marketingstrategien erklärte, dass Werbung den Menschen nützen und nicht schaden würde. So würden beispielsweise gerade in Schwellenländern kleine Unternehmen eine Plattform erhalten. „Ich denke, es ist eine gute Entwicklung für unsere Gesellschaft und bei WhatsApp waren wir bisher sehr vorsichtig und langsam bei diesem Thema“, erklärt sie weiter. Ganz nebenbei lassen sich so für Facebook Milliarden verdienen. 

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