Das steckt dahinter

Willi Herren: Bitterer Streit um sein Erbe

Nach dem Tod von Willi Herren gibt es nun Zoff um den Namen des Schauspielers.

Vor einem Monat sorgte der plötzliche Tod von Willi Herren im Alter von nur 45 Jahren für Entsetzen. Doch auch Wochen später kommt die Familie nicht zur Ruhe. Zuerst sorgte die Beisetzung für Stress, dann eine Widmung seiner Frau Jasmin. Nun gibt es Zoff um den Namen des Schauspielers.

Jasmin Herren und Willis Ex-Freundin Jana Windolph wollen sich gemeinsam Rechte sichern

Mehrere Frauen im Lebens des TV-Stars wollen sich die Rechte an der Marke "Willi Herren" sichern. Zum einen ist das seine Geschäftspartnerin vom Reibkuchen-Stand, Desiree Hansen. Zum anderen aber auch seine Ex-Freundin und ehemalige Managerin Jana Windolph sowie seine Witwe Jasmin Herren.

Nun scheinen sich Jasmin Herren und Jana Windolph durchsetzen zu können, denn die beiden haben sich beim Kampf um Willis Vermächtnis zusammengeschlossen, berichtet die "Bild"-Zeitung. Möglich ist das, weil sich Windolph nur die Rechte an den Songs des Entertainers sichern will.

Deshalb haben sich die Frauen zusammengeschlossen

"Weil die Musikproduktionen (über 30 Titel) von mir finanziert wurden, möchte ich die sichern und eventuell zukünftig als Album wieder veröffentlichen. Damit sollten die Hansens nichts zu tun haben", so die Managerin. Jasmin Herren scheint mit dieser Vereinbarung einverstanden zu sein, wie ihre Managerin Patricia Lessnerkraus verrät.

Willi Herren: Sein letzter Wunsch wurde nicht erfüllt

"Selbstverständlich würde auch künftig Jana Windolph die Lizenzrechte ihrer bezahlten Songs behalten. Das hat ihr Ehemann Willi immer so gehandhabt. Deshalb geht sie davon aus, dass dies auch weiterhin in seinem Sinne ist. Alle anderen Einnahmen durch die Marke Willi Herren fließen automatisch komplett in die Insolvenz. Jasmin möchte, dass die Gläubiger zu ihrem Geld kommen und Willi irgendwann schuldenfrei ist - so wie er es selbst vorhatte."

Auch Geschäftspartnerin Desiree Hansen will die Namensrechte

Dass sie sich am Ende die Rechte sichern können, scheint wahrscheinlich. Denn die beiden Frauen haben die Kosten für ihren Antrag der Zeitung zufolge bereits überwiesen, Desiree Hansen noch nicht. Bis zur endgültigen Entscheidung könnte es allerdings noch einige Zeit dauern, da alle Anträge nun überprüft werden.

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