WMWM 2018: Schwedische Nationalmannschaft setzt Zeichen gegen Rassismus

Die schwedische Nationalmannschaft setzte nach dem WM-Spiel gegen Deutschland ein Zeichen gegen Rassismus. Kicker Jimmy Durmaz wurde zuvor in den sozialen Netzwerken beschimpft.

Der schwedische Nationalspieler Jimmy Durmaz sorgte am Samstag für den Freistoß von dfb-Kicker Toni Kroos, der uns mit seinem großartigen Tor zum 2:1-Sieg verhalf. Jimmy Durmaz, der türkische Wurzeln hat, wurde nach dem Spiel in den sozialen Netzwerken rassistisch beschimpft und erhielt sogar Morddrohungen. Der schwedische Fußballverband hat angekündigt, bei der Polizei Anzeige zu erstatten: "Wir dulden es nicht, dass ein Spieler Bedrohungen und Verletzungen ausgesetzt ist", sagte Generalsekretär Håkan Sjöstrand. "Es ist entsetzlich und äußerst ärgerlich, Zeuge der Behandlung zu werden, der Jimmy Durmaz ausgesetzt war. Vollständig inakzeptabel." 

Schwedische Nationalmannschaft setzt ZeichenGetty Images/Nils Petter Nilsson

 

Statement gegen Rassismus der schwedischen Nationalmannschaft 

Die Mannschaft um  Jimmy Durmaz setzte nun vor der Presse ein berührendes Zeichen gegen Rassismus. „Es gehört zu unserem Job, kritisiert zu werden, Tag für Tag. Aber ein Teufel genannt zu werden oder Selbstmordattentäter sowie Beleidigungen gegen Familie und Kinder sind völlig inakzeptabel. Ich bin schwedisch und stolz darauf, das Trikot und die Flagge zu tragen”, sagte Durmaz. „Wir sind vereint. Wir sind Schweden, oder Jungs?“ Dann rufen alle: „Fuck Racism!"

Große, wichtige Worte!

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