TragödieWörth: Auto mit Sommerreifen verursacht Unfall - Baby stirbt

Inhalt
  1. Im Schnee Kontrolle über Auto verloren
  2. Baby starb wenige Tage nach dem Unfall
  3. Ermittlung wegen fahrlässiger Tötung

Bei einem Autounfall in Wörth am Rhein wurden 4 Menschen verletzt, ein Baby starb an den Folgen. Die Fahrerin hatte Sommerreifen angebracht und fuhr zu schnell.

Im Südosten von Rheinland Pfalz, in der Gemeinde Germersheim, kam es am Sonntagnachmittag, gegen 18:40 Uhr am 3. Dezember 2017, zu einem grausamen Verkehrsunfall auf der Landstraße 540.

 

Im Schnee Kontrolle über Auto verloren

Bei starkem Schneefall und Dunkelheit verlor der Unfallverursacher die Kontrolle über sein Auto und krachte in das entgegenkommende Fahrzeug - Frontalcrash. Der Skoda wurde von der Straße katapultiert, die Front des Nissans wurde komplett ramponiert. In den Autos saßen jeweils zwei Erwachsene und ein Kind - eins davon noch ein Baby.

Feuerwehrfahrzeuge mit 38 Feuerwehrmännern und Rettungskräften sind zum Unfallort gerast. Das Baby musste wiederbelebt werden und wurde in das naheliegende Spezial-Krankenhaus gebracht. Die anderen 4 Menschen wurden verletzt - drei von ihnen schwer.

 

Baby starb wenige Tage nach dem Unfall

Trotz intensiver Behandlung im Krankenhaus, verstarb das Baby nur wenige Tage nach dem Unfall an den Folgen der schweren Verletzungen. Die Polizei mahnt, dass solche Unfälle kein Einzelfall wären. Viele Menschen haben (noch) keine Winterreifen zur Vorsorge an ihren Autos aufgezogen: "Der Verkehrsteilnehmer schiebt den Wechsel auf Winterreifen immer gerne bis auf den letzten Drücker heraus – dann ist es aber meist schon zu spät."

 

Ermittlung wegen fahrlässiger Tötung

Den Unfall verursachte eine 38-jährige Französin, die mit ihrem Mann und ihrem 7-jährigen Kind im Auto saß. Sie prallte gegen das Auto eines 30-jährigen Fahrers aus Baden-Württemberg, der mit seiner Frau und ihrem gemeinsamen Baby auf der Gegenfahrbahn fuhr. Die Französin wurde in ihrem Auto eingeklemmt, musste von der Feuerwehr freigeschnitten werden.

Die Staatsanwaltschaft Landau ermittelt nun wegen fahrlässiger Tötung gegen die Unfallverursacherin.

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(ww7)

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