Weltgesundheitsorganisation warntYouTube streicht Impfgegnern Werbegelder

YouTube macht sich gegen Impfgegnern stark und streicht ihnen das Werbegeld. Was dahintersteckt.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt intensiv vor Impfgegnern. Laut neuen Informationen gehört aktive Werbung gegen das Impfen weltweit zu den „zehn größten Gefahren für die Gesundheit“. Daher setzt sich jetzt auch YouTube gegen Impfgegner ein. Videos, in denen gegen das Impfen von Kindern geworben wird, werden von der Videoplattform in Zukunft abgestraft.

 

YouTube macht sich gegen Impfgegner stark

In einem Statement teilte YouTube mit, dass Kanäle, die „gefährliche und schädliche“ Inhalte verbreiten, mit ihren Videos kein Geld mehr verdienen werden. Vor entsprechenden Beiträgen von Impfgegnern würde daher ab sofort keine Werbung mehr ausgespielt werden. Gegenüber BuzzFeed News erklärte YouTube außerdem: „Wir haben strenge Richtlinien, die bestimmen, in welchen Videos Anzeigen geschaltet werden dürfen. Clips gegen das Impfen verstoßen gegen diese Richtlinien. Wenn wir ein solches Video finden, werden wir unverzüglich Maßnahmen ergreifen.“

 

YouTube reagiert auf Proteste von Anzeigenkunden

Dem vorausgegangen waren Proteste der Anzeigenkunden auf YouTube, weil ihre Werbung vor Videos von Impfgegnern gezeigt wurde. Ein Unternehmen schaltete sogar für kurze Zeit gar keine Werbung mehr auf dem Videoportal.

Doch die Werbestopp-Maßnahme ist nur eine von vielen. Der Content von Impfgegnern soll nämlich auch aus den Empfehlungslisten verschwinden. Stattdessen sollen Videos, die von der WHO empfohlen wurden, zukünftig leichter zu finden zu sein.

YouTube teilte aber mit, dass die neuen Maßnahmen nicht sofort sichtbar sein werden. „Wie viele Algorithmus-Änderungen werden unsere Bemühungen allmählich Wirkung zeigen und mit der Zeit immer akkuratere Ergebnisse liefern.“

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