ANZEIGE

Viele SymptomeZöliakie – darum wird die Autoimmunkrankheit oft nicht erkannt

Bei der Diagnose Zöliakie ist es sehr wichtig, die Unterschiede zur Weizenallergie und Gluten-/Weizensensitivität zu kennen. Ein Leben ohne Einschränkungen ist inzwischen aber kein Problem mehr - allerdings bleibt die Autoimmunerkrankung oft unerkannt.

Zöliakie: Die Autoimmunerkrankung führt unter anderem zu Verdauungsproblemen
Zöliakie: Die Erkrankung führt unter anderem zu Verdauungsproblemen
Foto: Prostock-Studio/iStock
Inhalt
  1. Was ist Gluten eigentlich?
  2. Zöliakie: Unterschied zur Weizenallergie/Gluten-/Weizensensivität
  3. Zöliakie: Mach den Symptom-Check
  4. Zöliakie: Keine Angst – ein Leben ohne Gluten ist gut möglich

Zöliakie ist eine Autoimmunkrankheit. Wenn du die Diagnose erhältst, bedeutet das, dass der nächste Schritt eine Ernährungsumstellung ist. Im Gegensatz zur Gluten-/Weizensensitivität ist die Diät strikt einzuhalten – und da ist es wichtig zu wissen, wie du dein Leben fortan gestalten solltest.

 

Was ist Gluten eigentlich?

Gluten ist bei den genannten Erkrankungen meist der Grund für die jeweils auftretenden Symptome, bei Zöliakie immer. Gluten, auch Klebereiweiß genannt, bezeichnet eine Gruppe verschiedener Proteine, die in vielen Getreidesamen vorkommen. 

Besonders viel Gluten enthalten Getreide wie Dinkel und Weizen, wohingegen Roggen und Gerste im Vergleich weniger Gluten enthalten. Der Glutenanteil spielt bei den genannten Erkrankungen allerdings nicht wirklich eine Rolle –  bereits die Aufnahme von minimalen Spuren von Gluten löst eine Immunreaktion im Darm aus, welche zu einer chronischen Entzündung der Dünndarmschleimhaut und schließlich einer Rückbildung der Dünndarmzotten führt. Daher sollte die Ernährung komplett glutenfrei sein. Dabei helfen z.B. die Produkte von Schär. Diese sind komplett glutenfrei und können von Betroffenen konsumiert werden.

Gluten sorgt für geschmeidigen Teig - und ist der Grund für Zöliakie
Gluten macht den Teig geschmeidig
Foto: katerinasergeevna/iStock
 

Zöliakie: Unterschied zur Weizenallergie/Gluten-/Weizensensivität

Nun stellt sich erst einmal die Frage: Was ist der Unterschied zwischen der Autoimmunkrankheit Zöliakie und den anderen Erkrankungen?

Zöliakie

Bei Zöliakie führt die Aufnahme von Gluten zu einer chronischen Entzündung des Dünndarms. Da die Symptome der Zöliakie selbst bei der Aufnahme geringster Mengen des Klebereiweißes auftreten, kann nur der lebenslange Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel diese lindern.

Inzwischen wird in Deutschland davon ausgegangen, dass einer von 100 Menschen an Zöliakie leidet, die Diagnoserate allerdings nur bei 10 bis 20 Prozent liegt. Die Krankheit kann in jedem Alter ausbrechen, ein gehäuftes Auftreten ist zwischen dem ersten und achten Lebensjahr sowie im Altersbereich von 20 bis 50 Jahren zu beobachten.

Hast du eine zöliakiebedingte Entzündung der Darmschleimhaut und diese wird nicht erkannt, kann das mit fortschreitender Dauer der Entzündung lebensgefährlich werden. Der Grund, warum Zöliakie so oft nicht erkannt wird, ist, dass oft andere Symptome im Vordergrund auftreten, die nicht unbedingt mit der Autoimmunerkrankung in Verbindung gebracht werden. Denn Zöliakie heißt nicht nur, dass du Verdauungsprobleme und einen entzündeten Darm hast.

Mögliche Zöliakie-Symptome sind:

  • Bauchschmerzen
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Müdigkeit
  • Gewichtsverlust
  • (Muskel-)Schwäche
  • Hautveränderungen bzw. Blässe
  • Anämie
  • Eisen- und Kalziummangel
  • Kopfschmerzen
  • Erbrechen

Durch die Entzündung des Dünndarms kommt es zu einer beeinträchtigten Nährstoffaufnahme, die teilweise für die genannten Symptome verantwortlich ist.

Konzentrationsschwäche kann auch ein Symptom von Zöliakie sein
Konzentrationsschwäche kann auch ein Symptom von Zöliakie sein
Foto: PeopleImages/iStock

Weizenallergie

Bei einer Weizenallergie reagiert der Körper wie bei jeder anderen Allergie abwehrend auf einen eigentlich ungefährlichen Bestandteil der Nahrung.

Die Symptome sind in diesem Fall – wie bei Allergien üblich – eher Hautreaktionen sowie Reizungen im Hals- und Rachenbereich, also auch Atemprobleme. Gerade unter Bäckern ist die Weizenallergie weitverbreitet, im Volksmund wird die Allergie deshalb auch „Bäckerasthma“ genannt.

Hierbei solltest du vor allem auf weizen- und dinkelhaltige Lebensmittel verzichten. Das beinhaltet auch weizen- und dinkelhaltige glutenfreie Lebensmittel. Insgesamt ist eine Weizenallergie bei Erwachsenen aber eher selten.

Weizensensivität

Hier ist weniger das Gluten, sondern weitere Weizenbestandteile für die Weizensensivität verantwortlich. Wichtig ist es zu wissen, dass diese Bestandteile nicht nur in Weizen, sondern in allen glutenhaltigen Getreiden vorkommen.

Diagnostiziert wird per Ausschlussverfahren. Wichtig ist es - wie auch bei Zöliakie und Weizenallergie - , dass du dich vor der Diagnose glutenhaltig ernährst.

Letztlich können Patienten in diesem Fall aber zum Glück auch weiterhin Brot und Co. essen, nur eben in der glutenfreien Variante (z.B. von Schär). Nach gut zwei Jahren kann langsam wieder begonnen werden, glutenhaltige Nahrung aufzunehmen.

 

Zöliakie: Mach den Symptom-Check

Einen ersten Symptom-Test kannst du bei Schär machen. Nach dem Test muss die endgültige Diagnose von einem Arzt durchgeführt werden. Hast du also häufiger einige der genannten Symptome, solltest du deinen Hausarzt konsultieren, um herauszufinden, was deren Ursprung ist – denn die richtige Diagnose und Linderung bringt dir letztlich eine höhere Lebensqualität.

Lebensqualität: Dank glutenfreier Produkte wie von Schär sind gemeinsame Abende gut machbar
Lebensqualität: Dank glutenfreier Produkte (wie von Schär) sind gemeinsame Abende kein Problem
Foto: Georgijevic/iStock
 

Zöliakie: Keine Angst – ein Leben ohne Gluten ist gut möglich

Hast du die Diagnose Zöliakie erhalten oder setzt dich mit dem Thema auseinander, weil du einige der genannten Symptome aufweist, hast du unter Umständen auch ein paar Sorgen.

Doch du kannst ganz beruhigt sein, denn das Leben mit Zöliakie ist nicht beschränkt auf langweilige Produkte. Glutenfreie Produkte sind die Lösung für deine Ernährungsumstellung.

Rufe dir immer wieder ins Gedächtnis, dass dir die Diagnose Zöliakie die vielen Symptome erspart, die davor dein Leben eingeschränkt haben.

Zudem lernst du, viel bewusster darauf zu achten, was du isst – und entdeckst bestimmt eine Vielfalt an neuen Lebensmitteln, die dir dabei helfen, deinen glutenfreien Alltag mit Zöliakie zu meistern.

Heutzutage gibt es zum Glück eine große Auswahl an leckeren Alternativen, wie zum Beispiel die vielen Produkte von Schär. Von Brot, über Nudeln bis hin zu Chips- dank Schär musst du auf nichts verzichten.

Kategorien: